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ſich mit dem Vorbehalte, ſie am anderen Morgen petſchiert mitzubringen.— Die Gräfin hatte für den Abend kleine Geſellſchaft vorgeſchlagen gehabt; Franz Karl aber, damals nicht ſo vergnügt, wie eben jetzt geſtimmt, war nicht dar⸗ auf eingegangen. Nun vernahm er die Anordnung des Kurfürſten für das morgige Feſt. Die Trauung ſollte in der Schloßkapelle vom Weihbiſchof Heimes geſchehen, ein Theil der Hofmuſik zur Meſſe ſpielen, das Familienmahl bei der Gräfin eingenommen werden, und Abends ein en⸗ gerer Kreis ſich um den Kurfürſten verſammeln, der dann die Inauguration der gewöhnlichen Strumpfbandfeier der Braut in Perſon vornehmen wollte. Franz Karl konnte nichts dawider haben, obgleich ihn die vorausſichtlichen Scherze bei dieſer Feier ſchon jetzt ein wenig zu verſtim⸗ men drohten.
So raſchem Wechſel der Laune war der Freund jetzt unterworfen! Niemand aber nahm es als Zeichen, daß er ſich vielleicht doch nicht recht glücklich und befriedigt fühlen möchte; wie man doch ſonſt auch an dem Wohl⸗ befinden eines Menſchen zweifelt, der zu leicht Farbe wechſelt.
Ueber den Mittheilungen der Gräfin war die Dämme⸗ rung eingetreten, und ſie ſchellte nach Licht. Franz Karl bat, es noch wegzulaſſen.— Gönnen Sie uns noch dies anmuthige Helldunkel! rief er. Es iſt unſer letztes bräutliches Dämmerſtündchen: ziehen wir's ein wenig in die Länge; es läßt ſich ziehen,— wie das bräutliche Strumpfband. 8
Und indem er Joſephinen umarmte, flüſterte er ihr zu: Von Morgen an iſt Tag und Nacht unſer gemein⸗ ſchaftliches Gut! Nicht wahr, liebes Frauchen?


