Teil eines Werkes 
Bd. 8Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 2 (1857)
Entstehung
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zu ſichern, und man würde hier Widerſtand leiſten, im äußerſten Fall aber den Rückzug über den Fluß neh⸗ men können. Der Oberſt will von allem Dem nichts wiſſen, und begnügt ſich, die Soldaten mit unnützen Dingen zu ermüden u. ſ. w.“ Dieſe Sorgloſigkeit eines verblendeten Dünkels ſchien auch in Mainz ſelbſt ein Gemeingut all' der Vornehmen zu ſein, in deren Hände ein Theil der öffentlichen Gewalt und die Mittel der Abwehr feindlicher Angriffe gelegt waren. All' dieſe Männer hielten ſich ruhig und vertrauend, wäh⸗ rend man im übrigen Deutſchland bereits um Mainz in Angſt ſchwebte. So ſah ſich Forſter durch beſorgte An⸗ fragen ſeines Schwiegervaters Heyne in Göttingen gegen Ende Septembers veranlaßt, über die Lage der Dinge folgende Nachrichten zu geben: „Speier iſt denn wirklich von den Franzoſen beſetzt worden, nachdem ſie die mainziſche Beſatzung, mit wel⸗ cher der Oberſt von Winkelmann unbeſonnener Weiſe 12,000 Franzoſen entgegenging, in Stücke gehauen haben. Das große kaiſerliche Magazin war die Haupt⸗ abſicht des Unternehmens; ſie führten Alles weg unter die Kanonen von Landau, thun aber den Einwohnern kein Leids, und bezahlen Alles baar. Lang' können ſie dort nicht bleiben, da Prinz Eſterhazy und der Prinz von Conde im Breisgau ſtehen und wol auf die Nach⸗ richt anrücken werden, um ſie zu vertreiben.—— Hier hat man viel Furcht, glaubt aber, daß ſie nicht gegründet ſei, weil die Franzoſen ſich ſchwerlich ſo weit herabwagen dürften, aus Beſorgniß abgeſchnitten zu werden. Indeß fahren jetzt die Pferde des Adels un⸗