Teil eines Werkes 
Bd. 8Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 2 (1857)
Entstehung
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Nothwendigkeit gegründet und von unerbittlicher Klugheit und Selbſtverleugnung verlangt wird, die unſere Träume eines frohen Beieinanderſeins noch weit in die Ferne ſchiebt; dieſe liegt in der Reihe der Möglichkeiten, ſo we⸗ nig ſie Wünſchenswerthes zu haben ſcheint, und daher müſſen wir wenigſtens den Muth haben, ihr ins Geſicht zu ſehen.

Franz Karl, auf dem brennenden Boden ſeiner Ver⸗ legenheit, benutzte den Augenblick der Stille, um anzu⸗ klopfen und einzutreten. Forſter eilte ihm entgegen und preßte ihn mit der ſtürmiſchen Innigkeit, die im Augen⸗ blicke ganz anderen Empfindungen, als dem Willkomm eines Freundes, galten, an ſeine Bruſt. Huber war mit verzagter Miene an das Fenſter getreten, und Frau The⸗ reſe ſuchte mit ihren verweinten Augen freundlich zu ſein, indem ſie mit Haſt und Aufregung die gewöhnlichſten Dinge ſprach.

Man begab ſich in Erwartung anderen Beſuches hin⸗

ab, und der Baron verweilte ſich gegen ſeine Abſicht, da er bei dieſer Stimmung der Freunde zu keinem heiteren Abſchiedsworte kommen konnte. Die Befangenheit der Anderen ging auf ihn über. Es war ihm leid, in ihre zarte Verhandlungen ſo jäh hineingefallen zu ſein, und dabei bekümmerte ihn Forſter's Lage. Er begriff nicht, wie dem Freunde an dem frohen Beieinanderſein unter ſolchen Umſtänden Alles und Alles liegen könne. Dies ſchien ihm eine Verweichlichung, ein Egoismus der Ge⸗ wohnheit, die um zu hohen Preis erkauft würden, und machte ihn gänzlich irre an dem Freunde. Raſch ent⸗ ſchlug er ſich dieſes Zweifels und bot Forſtern an, die