Teil eines Werkes 
Bd. 8Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 2 (1857)
Entstehung
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ſchlimmen Wendung des Krieges bange gemacht, ihrem Sohne täglich anlag, Mainz in dieſem Winter um Alles nicht zu verlaſſen.

Franz Karl hatte ſeine Abreiſe beeilt, und ſtand vor

dem letzten Abende und vor dem verſchobenen Abſchiede

bei Forſter. An dieſem Freunde hatte er ſeit Kurzem eine eigen⸗ thümliche, ſanfte, ſcheue Exaltation wahrgenommen, über die er bei dem herzlichen Vertrauen, womit er an ihm hing, ſo gern eine Erklärung gehabt hätte und nicht er⸗ hielt. Heut nach Tiſche beklagte er ſich darüber gegen ſeine Schweſter. Cäcilie, ſeit jener Mondſcheinfahrt wie in einer mondſüchtigen Zerſtreutheit befangen, offenbarte dem Bruder unbedachter Weiſe das Geheimniß des häus⸗ lichen Kummers, unter dem Forſter's Herz, wie ſie glaubte, ſo verſchämt zu leiden habe. Dem jungen Freunde war bei ſeinen öftern Beſuchen eine gewiſſe Ver⸗ traulichkeit Thereſens mit Huber nicht unbemerkt geblie⸗ ben; aber gerade darum, weil der Schein gegen eine ihm ſo werthe Freundin ſprach, beſtritt er deſto lebhafter die Schweſter, bis ſie ſich auf Garzweiler's Mittheilung be⸗ rief. Vor dieſes Mannes Geheimniſſen hatte er eine grauſenhafte Scheu; weder in die Abſichten noch in die Mittel deſſelben ließ ſich ein Mißtrauen ſetzen, und Franz Karl ſchwieg.— Wohin kann ſolches Unglück den edeln Freund verſchlagen? fragte er ſich in kummervoller Be⸗ trachtung. Auch dieſen Verluſt noch ſoll er, ſo kurz hinter dem friſchen Hügel ſeines Kindes, ertragen und ungebeugt bleiben? Franz Karl mußte der Prophezeiung Stadion's an