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wachte, und ein Trotz verſchloß ihm den Mund. Die Männer waren indeß auf dem richtigen Pfad, und fanden ihn. Es war der Krahnmeiſter mit einigen Bauern aus Oeſtrich. Der Geiſtliche ließ ſich aufheben, und da er vor Schmerz nicht auf das rechte Bein treten konnte, lud ihn Gertrudens Mann, und abwechſelnd ein anderer auf den Rücken. So brachten ſie ihn hinab. Der Tag däm⸗ merte, als ſie vor Oeſtrich anlangten.
Fünftes Kapitel.
Sorgen und Unruhe, ungewohnte Gäſte in dem kleinen frohen Hauſe, waren mit dem Verunglückten eingebracht worden. Das Geheimniß der Verletzung und das trotzige Schweigen des Kranken, dem nur zuweilen ein unwill⸗ kürlicher Schmerzenslaut entſchlüpfte, ſteigerte die Be⸗ ſorgniß beſonders der Hausfrau. Sie bezog das ver⸗ ſchloſſene Benehmen des Oheims weniger auf ſeine Schmer⸗ zen, die ihn hätten mittheilend machen ſollen, als auf die letzte Unterhaltung, über der das Wetter hereingebrochen war. Mancherlei Befürchtniſſe ängſtigten ſie. Endlich er⸗ ſchien der Landphyſikus, Doctor Marchand, und erkannte das ſchon verſchwollene Uebel für eine ſtarke Verletzung am Knie und Schienbeine, von alten Baumwurzeln ver⸗ urſacht, über welche Garzweiler geſtürzt war, von einem nahen Blitzſtrahle hingeſchleudert, wie er gegen den Arzt


