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glücklich machſt du mich durch eine geſunde, frohe, wohl⸗ gerathende dnkommaſiſaft Ja, meine Tochter,— ich wollte ſagen, dann wollen wir das Haus weiter bauen,
höͤher, mit einem Flügel. Flügel, Flügel für einen Ad⸗
ler und ſeine Brut! rief er, kindiſch lachend in befangener
Unruhe, und dann weichmüthig hinzuſetzend:
Wenn ihr mich nämlich wollt, mich zu euerm Herde
— zählen wollt, ein Mitgenoß aus euern irdenen Töpfen, von euern zinnernen Tellern,— und mich lieb haben, wie zu euch gehörig, wie euern— wie man einen—
O mein Oheim! rief Gertrud, und umfaßte mit bei⸗ den Händen ſeinen ausgeſtreckten Arm. Wie groß wird unſer Glück, wenn es der Schöpfer deſſelben mit uns theilt und genießt!
Schöpfer! erwiderte er verdrießlich. Geh' doch, liebe Gertrud! Verſtehſt du mich denn nicht? Nun ja— 8 Schöpfer, wenn du willſt, wie ſo ein Vater ſchafft— für ſeine Tochter, für ſeine Enkel!
Ja, ſo gleichſam, beſter Oheim! rief ſie, von dem geſpannten, ſeltſamen Benehmen des Geiſtlichen beängſtigt. Gleichſam? verſetzte er. Warum denn nur gleich⸗ ſam?
Ei, weil es eben doch nicht ſo in Wirklichkeit iſt, gu⸗ ter Oheim!
Aber— könnte es denn nicht in Wahrheit auch ſein? Nimm einmal an, es wäre ſo—. Nun, warum,—— was blickt Sie mich denn ſo ſtier an, Frau Gertrud? Ich könnte dich ja wahr und wahrhaftig für meine Toch⸗ ter erklären,— adoptiren, an Kindesſtatt annehmen!
Dieſer wunderliche Gedanke überraſchte den verlegenen


