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Imperativ“ für die Verbeſſerung der Welt gewonnen habt: nein, ein abſoluter Imperator muß über dies Un⸗ kraut von hundert kleinen Herrſchern und ihren nichts⸗ nutzigen Dienſtadel hereinſchreiten und ſie ein wenig mit Füßen treten, wenn der Weizen der Nation aufkommen ſoll!
Viertes Kapitel.
Garzweiler hatte den Stoßſeufzer ſeines Freundes Cham⸗ bion über das familienloſe Leben eines Pfarrers nicht ver⸗ geſſen, und da er noch immer mit ſeinem Bekenntniß vor Gertrud bangte, kam er auf den Gedanken, ſich dem Freunde zu entdecken. Ein ſo zartes Anliegen ſchien am beſten durch einen einverſtandenen und dabei in den Augen ſeiner Nichte ſo achtbaren Mann vermittelt zu werden. Er ſtritt mit ſich ſelbſt dafür und dawider. Es ließ ihm die Ruhe nicht. Ein Tag um den andern ging hin und er wollte doch ein für allemal am erſehnten Ziele ſein, ehe er nach Mainz zurückkehrte, wo ihm die Tage der An⸗ weſenheit von Monarchen und Miniſtern ſo höchſt wichtig waren. Endlich ziemlich entſchieden ſtürmte er, um wie mit einem Zulauf über die letzten Zweifel hinaus zu ſetzen, nach dem Pfarrhauſe. Chambion war nicht da— heim, ſondern in ſeine Felder gegangen. Dies machte den Pater auf's Neue bedenklich: konnte es nicht eine


