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Befriedigung hervorleuchten ſah. Die heitere und huld⸗ volle Art und Weiſe, wie die erwartete Ehre angeboten wurde, war doch überraſchend. Fechenbach ſuchte nach Worten, die des Kurfürſten verbindlichen Ausdruck durch Beſcheidenheit aufwiegen ſollten. Doch dieſer verſetzte:
Nein, lieber Fechenbach, keine unzeitige Beſcheidenheit. Wir leben in Tagen, wo ſich gegen den unbeſcheidenſten Aufruhr alle edeln Kräfte erkennen und erheben müſſen.
Der Domdechant verneigte ſich, und gab ſeine Zuſage in die Hand des Kurfürſten, der ihn nach einigen Erör⸗ terungen über das, was zu dieſer Sendung vorzubereiten ſei, mit der Bitte entließ, dieſe Beſtimmung vor der Hand noch geheim zu halten.— Die Gegner, die Ihnen mein Auftrag erweckt, ſagte er, könnten ſich leicht in Wi⸗ derſpruch gegen die Vorſchläge ſetzen, die ich dem Kapitel wegen Aufbringung der großen Koſten machen muß. Ich werde ohnehin Ihre ganze Unterſtützung dazu nöthig haben!
Während deſſen hatten ſich im Vorzimmer drei Kapi⸗ tulare und Baron Franz Karl eingefunden. Der Kurfürſt ließ die drei geiſtlichen Herren vor, und lud ſie auf die hingeſtellten Seſſel ein.— Sie finden hier einen Feſtge⸗ bannten, ſagte er heiter, der ſich damit beſchäftigt, ſeine Freunde auf Reiſen zu ſchicken.
Wir erkennen darin die generöſe Art Eurer kurfürſt⸗ lichen Gnaden, Ihren Freunden zu gönnen, was Sie ſelbſt entbehren müſſen; antwortete Graf Walderdorf, mit einem Lächeln verrathend, daß er während des Sprechens die Zweideutigkeit ſeiner Worte bemerkte. Die beiden anderen Herren verneigten ſich blos auf den einfachen Werth der Antwort ihres Vorſprechers.


