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Sinn zu ermäßigen. Darauf wollte er dann einen un⸗ abänderlichen Befehl an die Militiarbehörde erlaſſen.
Dieſer Auftrag führte den Baron zu neuen, unerwar⸗ teten Einblicken in die innern mainzer Zuſtände. Er eilte nach der Wohnung des Ingenieurs, und traf ihn im Be⸗ griff zu verreiſen. Der Arzt Wedekind war bei ihm auf dem Zimmer, und Beide ſchienen von einer Verhandlung ſehr beunruhigt, die bei des Barons Eintritt abgebrochen wurde.
Eickemeyer vernahm den Befehl des Kurfürſten mit ſichtbarem Widerwillen.— Ich habe das Nothwendige projectirt, ſagte er, etwas mürriſch, nun wird das Ueber⸗ flüſſige genehmigt.
Wie meinen Sie das? fragte der Baron. Ich ver⸗ ſtehe Sie nicht.
Was der Kurfürſt will, iſt ungenügend für den Zweck, und mithin überflüſſig, antwortete jener.
Franz Karl gab dem Major zu verſtehen, daß ihm der Befehl des Kurfürſten überbracht werde, um ihn aus⸗ zuführen, nicht aber zu kritiſiren.
Eickemeyer nahm die Papiere auf, und ſchob ſie bei Seite. Der Baron verlangte alsbaldige Erledigung der Sache; wogegen der Major ſeine Abreiſe einwendete,— dringende Arbeiten, die er als Waſſerbaudirector am Main uszuführen habe, deſſen Ufer vom letzten Eisgang be⸗ ſchädigt ſeien, wodurch der Zug des Commerzes gehindert werde. 3
Franz Karl mußte abermal ein rauhes Wort heraus⸗ wenden, womit er auf alsbaldiger Erledigung des Auf⸗ trags beſtand.


