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mehr Geſchicklichkeit hat, als ſein Herr Geld. Sehen Sie, Baron, der Eickemeyer hat nur ſo gründlich gear⸗ beitet, um ſeine Geſchicklichkeit an den Tag zu legen. Die V Ausführung wäre ja in ſolchem Umfang gar nicht nöthig. Man kann ſagen, Baron,— ha, ha! es ſei eine ganz unbezahlbare Arbeit. Es klingt wie ein Scherz, aber es iſt wahr.
Der alte Herr, der gern eine moraliſche Laſt, die ihn drückte, mit einem Witz oder Lachen abſchüttelte, kam nun auf den viel dringenderen Aufwand der Kaiſerkrönung und der nachfolgenden Feſte zu reden. Franz Karl glaubte in dieſen Worten und Gedanken die Gräfin Coudenhove zu hören, die jetzt auch über dieſen Gegenſtand unerſchöpf⸗ lich war. Er wußte wohl, daß ſie dem Fürſten allerlei vorſchwatzen durfte, ahnete aber nicht, was bei dieſer An— gelegenheit im Hintergrunde lag, daß nämlich die berech⸗ nende Frau bei den Hofausgaben leichter, als bei Kriegs⸗ koſten die eigne niedliche Hand einmiſchen konnte.
Um aber nicht ganz unthätig zu erſcheinen, hatte ſich der Kurfürſt ausgedacht, daß die Herſtellungen an der Feſtung vielleicht auf die Zug- und andere Brücken, auf das Gatterwerk, die dringendſten Verpalliſadirungen und Ueberſchwemmungs⸗Einrichtungen beſchränkt werden könn⸗ ten. Es galt ihm nur noch darum, den Einwendungen aus dem Hofkriegsrath und von Seite des Kommandanten auszuweichen. Da kam er nun, wie öfter, durch ſein kindiſches Plaudern auf eine Auskunft. Er erklärte dem Baron, mit Hinweiſung auf den vorliegenden Riß, ſeine Anſicht und ſchickte ihn unmittelbar an Eickemeyer mit dem Auftrage, den Plan und Koſtenanſchlag in dieſem


