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gange zur großen Treppe zuſammengefunden, um den ausſteigenden Geſandten zu verhöhnen, und dies hatte den ſtillen Groll der Bürger aufgeregt.— Sie ſehen, lieber Baron, ſagte Forſter, wenn unſer ehrliches mainzer Hand⸗ werk je revolutionair werden kann, ſo danken wir es die⸗ ſen Königlichgeſinnten. Ja, ſo machen ſich alle Revolu⸗ tionen: wenn die weiße Coearde ſchmutzig iſt, ſo ſteckt man eine dreifarbige auf!
Neues Ziſchen und Pfeifen brach aus.— Hi, hi! rief eine Weibsſtimme— der Musje Wulewu! Wie wird mir's! Will der noch einmal ausgeladen ſein?— Alles Dies durfte heut im Schloßhofe vorgehen; denn man erblickte auch keine Seele von dem zahlreichen Per⸗ ſonal der Hoflivree, des Hofmarſchalamtsſtabs, des Ober⸗ ſtallmeiſterſtabs, der Heiducken und Leibgarde.
Inzwiſchen hatte der Wagen des Geſandten langſam gewendet; die Emigrirten verließen haufenweis den Schloß⸗ hof. Man hielt es für eine Flucht, und jubelnd zog alles Volk hinter ihnen drein.
Forſter und Franz Karl folgten langſam nach, ver⸗ wundert über die plötzlich fieberhafte Stimmung der Menge. — Es wird Alles davon abhangen, meinte Franz Karl, wie der Kurfürſt den Geſandten aufnimmt, und während ſeines Aufenthalts behandelt. Weſſen Auge könnte das Verhängniß erblicken, das vielleicht am Deichſelende jenes Galawagens ſich anfaßt!
Forſter theilte dem Baron kürzlich mit, was in deſſen Abweſenheit bei der Leſegeſellſchaft vorgefallen war. Er ließ ihn dabei einen Blick in die Anſichten und Stimmung thun, die unter vielen Gelehrten und Angeſtellten herrſch⸗


