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Außer dieſen Bewegungen, die aber auch ziemlich geräuſch⸗ los geſchahen, herrſchte auf dem weiten Schloßplatze eine den Mainzern ſonſt nicht gewöhnliche Stille, wie die Ahnung eines großen Verhängniſſes. Man hüllte ſich in die Mäntel und Rokelore; denn das milde Wetter war umgeſchlagen; es ſtürmte rauh, und auf den Bergen des Rheingaues lag ein ſchweres Gewölk.
Endlich kam der Geſandte von der großen Bleich her in Gala gefahren. Durch den Glaswagen erblickte man Herrn von Villars in ſeiner großen Uniform mit Schärpe um die Schulter. Ein ſchmales lebhaftes Geſicht, das durch ein Toupet noch verlängert erſchien. Die Menge wich zurück, ſo daß jene geſchäftigen Männer frei ſtanden, die ſich verabredet zu haben ſchienen, ihre Hüte abzuneh⸗ men, und mit großer Schwenkung derſelben den vorüber⸗ fahrenden Franzoſen zu begrüßen. Der Geſandte dankte lebhaft rechts und links mit Winken der Hände und lä⸗ chelndem Zunicken. Dieſe Freundlichkeit machte einen gu⸗ ten Eindruck; die Menge belebte ſich, und drängte dem Wagen nach. Bald vernahm man aus dem Schloßhofe ein lautes Murren, und eine kräftige Stimme, die man für Jeanbaptiſt's erkannte, rief: Kriegt ihr ſo viel Un⸗ glück, als Tag' im Jahr ſind, ihr verlaufenes Geſindel!
Ein Lachen und Pfeifen folgte dieſer kecken Verwün⸗ ſchung.— Was iſt denn? Was geht denn da vor? frag⸗ ten die Zurückſtehenden. Man drängte vorwärts; das
Murren erneuerte ſich; Einzelne warfen über die Köpfe
der Andern, was ſich zu ihren Füßen Werfbares greifen ließ. Endlich hörte man etwas von der Urſache der Be⸗ wegung. Die Emigrirten hatten ſich nämlich am Ein⸗


