Teil eines Werkes 
Bd. 7Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 1 (1857)
Entstehung
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Forſter, hat die Hände der Nationalverſammlung ſehr ge⸗ ſtärkt. Jetzt fehlt nur noch ein auswärtiger Krieg,— und die europäiſchen Fürſten ſcheinen unbeſonnen genug, um ihn doch noch anfangen zu wollen. Wir hätten in Deutſchland noch ein Jahrhundert ohne Revolution aus⸗ gehalten; der Krieg beſchleunigt ihre Erſcheinung um mehr als 50 Jahre; allein der deutſche Adel iſt ganz blind vor Wuth, und ſtatt den Zeitpunkt wahrzunehmen, um durch vernünftige Entſagung Alles zum Vergleiche zu ebenen, hetzt er die Fürſten an zum Kriege gegen Frankreich, zur Ausübung willkürlicher Gewalt gegen das Volk, und be⸗ ſchleunigt alſo die Gährung.

Laſſen Sie Ihren Eifer geſchwind ein niederſchlagendes Pulver einnehmen, lieber Forſter, erwiderte Stadion. Sie haben zwei Mal Unrecht. Denn zu den thörichten Fürſten gehört halter unſer Oeſtreich nicht. Uns iſt es kein Ernſt, wider Frankreich zu handiren; wir benutzen nur den preu⸗ ßiſchen Eifer zu unſern Unterhandlungen wegen Polen und der Türkei. Dies unterm Siegel des Vertrauens, mein Freund! Schauen's, dann gehöͤre ich auch nicht zu den adeligen Eſelshufen, die von Füchſen regiert werden, ſo wenig, als ich Sie zu den Bauleuten des Neuerungs⸗ Dämons zähle. Ich glaube die franzöſiſchen Bewegungen und die Nachwirkung der Revolution ein wenig zu durch⸗ ſchauen. Die Angelegenheiten der Welt werden immer bedenklicher, ſo viel iſt gewiß, und nehmen mich auch ganz ein. Ich vergeſſe darüber mein Brevier und meine ſüßen Gewohnheiten. Das Brevier, dies Boudoir der Andacht, bleibt ruhig; aber die Freundin—? Muß endlich ſich denn auch beruhigen! Eine neue Zeituhr ſchlägt, und

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