Teil eines Werkes 
Bd. 7Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 1 (1857)
Entstehung
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Beamten und Bürgern, die den Vorfall ernſtlicher nahmen

Bangigkeit betrachteten. Sie erwogen, was bei leicht möglicher Annäherung eines Feindes, vielleicht der revo⸗ lutionairen Franzoſen, aus einer Stadt werden ſollte, die bei innerer Zerfallenheit ſich ſelbſt einem bloßen Hand⸗ werkertumulte gegenüber nicht zu rathen und zu helfen wiſſe.— Sehen Sie einmal dies Armenſündergeſicht von Commandanten! ſagte Doctor Wedekind zum Profeſſor Blau am Fenſter des Leſe⸗Muſeums, als Gymnich unter Neckereien betrunkener Handwerker vorüberritt. Wie würde ſich dieſer General⸗Feldzeugmeiſter vor einer Bela⸗ gerung benehmen, wenn nicht muthwillige Finger, ſondern Bomben mit ſeinem Zopfe ſpielten?

Vielleicht aber wäre die Verwegenheit der Geſellen nach dem erſten geglückten Ueberfalle des Univerſitätsge⸗ bäudes nicht ſo weit gegangen, hätten ſich die Meiſter nicht antreibend und aufhetzend hinter den Aufruhr geſteckt. Die ſo ſchlau hingeworfene Frage des geiſtlichen Rathes Garzweiler war nämlich nicht unter das zertretene Obſt der Frau Braunſchiedel gefallen, ſondern als Wink und Auf⸗ foderung raſch von Ohr zu Ohr getragen worden.— Schnell hatten ſi Zunftmeiſter auf ihre alten, von der Regierung wiederholt zurückgewieſenen Foderungen beſonnen. Profeſſor Hofmann an der Univerſität, ein feuriger Kopf und in gewiſſen Kreiſen als Eiferer für bürgerliche Freiheit und Enthuſtaſt für die franzöſiſche Revolution bekannt, hatte den Aufgeregten ſeinen Rath und ſeine Feder geliehen. Mit ungemeſſenen Foderungen in ungemeſfne Sprache hatte man die Landesregie⸗

und als ein ſchlimmes Vorzeichen der nahen Zukunft mit

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