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Philiſter nur die Stacheln ihrer hörnernen Dintenfäſſer und die Trümmer von Schulbänken entgegenzuſetzen ge⸗ habt. Die ſchwerſten Treffer fielen auf die Studenten, die denn auch aus dem Felde geſchlagen wurden. Sie ent⸗ wichen zum Theil durch die Gangfenſter in den Hof, und da hier der Ausgang beſetzt war, retteten viele ſich hinter und auf das für den Winter aufgethürmte Brennholz, von wo ſie den Angreifenden Scheit auf Scheit entgegen warfen, bis der Holzſtoß zuſammenbrach und das Hand⸗ gemenge ſich mit friſcher Erbitterung erneuerte. Profeſſor Vogt, der ſich gleich anfangs den Geſellen abwehrend in den Weg geſtellt, war— am Kopfe ſchwer verwundet— nach Hauſe gebracht worden. 1
Die wilden Auftritte wiederholten ſich in den folgen⸗ den Tagen. Unter den Zunſftfahnen geſchaart durchzogen die Geſellen alle Gaſſen, um die Studenten zu fangen. Sie ſtellten Wachen an den Thoren und vor der Schiffs⸗ brücke aus, um keine entwiſchen zu laſſen und trieben die Verſteckten in ihren Wohnungen auf.
Unglücklicherweiſe war die Stadt und Feſtung von Beſatzung ſehr entblößt, da die mainzer Truppen noch im Fürſtenthume Lüttich zur Execution ſtanden.
Hier war nämlich ſchon früher ein Aufruhr ausge⸗ brochen. Von den revolutionairen Bewegungen in Frank⸗ reich und Brabant ermuthigt, hatte ſich das Volk gegen ſeinen Fürſtbiſchof erhoben und die Gerechtſame einer ur⸗ alten glücklichen Verfaſſung zurückverlangt, die ihm hundert Jahre früher von einem herrſchſüchtigen Prieſterfürſten waren entriſſen worden. In ſeiner Bedrängniß hatte der Fürſtbiſchof Alles bewilligt und verſprochen, bis er hinter


