Teil eines Werkes 
Bd. 7Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 1 (1857)
Entstehung
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was ihn auf den Weg zum höchſten Vertrauen und zu den Geheimniſſen des Kabinets bringen kann. Auf dieſem Wege ſtoßen wir ihn alsdann vorwärts, auch wenn er eigenſinnig widerſtrebte. Nur ſorgen wir, meine Gnä⸗ dige, daß der junge Mann gerade für uns an den rechten Platz komme!

Richtig! Soviel vermögen wir auch noch! verſetzte ſie mit Zufriedenheit. Nicht wahr, mein Freund, daß ich den rechten Menſchen herausgefunden habe?

Wenn's nur auch der rechte für uns iſt! bemerkte Garzweiler.

Sie wollen ſagen, Pater, ob er auch mit dem Ver⸗ trauen, das ihm der Kurfürſt ſchenkt, uns zu Dienſt ſein wird? Allerdings ſcheint mir der junge Mann ſtolz und eigenſinnig zu ſein. Auch ſind dieſe jungen Juriſten in dem was ſie rechtlich nennen noch etwas pedantiſch; bis ſie den Luftwechſel des Hofes mit der Schule beſtanden haben. Wir werden anfangs ſehr klug zu Werke gehen müſſen, wenn wir den Baron als Schlüſſel gebrauchen wollen zu den kleinen politiſchen Schubfächern, die uns der Kurfürſt ſeit Kurzem zu verſchließen anfängt.

Garzweiler lächelte mit jener ſchalkhaften Miene, die er gern annahm, wenn er liſtigen Abſichten eine witzige Seite abgewann. Ich weiß nicht, ſagte er, ob auch Schloſſergeſellen unter den Handwerkern waren, die den Baron zu einem Schlüſſel, wie Eure Gnaden ihn wünſchen, gehämmert haben. Mir aber hat der Zufall eine Eſſe angefeuert, in welcher ſich das ſpröde Eiſen des jungen Mannes zu jedem Gebrauche ſtrecken und biegen dürfte. Unſer Baron hat nämlich ein lebhaftes Wohlge⸗

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