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gehn zu Engelhards, wo wir kein Aergerniß an Luxus und Leichtfertigkeit nehmen. Unſer Hermann kennt nur ein Siebentel jener lebenden Poeſien unſerer liebenswürdigen Philippine Gatterer, verheiratheten Engelhard. Und— fällt mir eben ein!— die poetiſche Calenberg hieß ja auch Philippine; da iſt dir's recht heilſam, lieber Freund, daß du noch eine andere dichteriſche Philippine kennen lernſt. Nicht wahr, du gehſt mit?
Gewiß! lachte Hermann aufſtehend. Laßt mich nur einen ſchicklichen Rock anziehen. Ich kenne jene Hauspoeſie nicht, wette aber darauf, daß ſie— Hände und Füße hat, was man von unſerer Romantik nicht immer ſagen kann.
Als er nach ſeinem Zimmer fort war, flüſterte Lina, nicht ohne eine gewiſſe Befangenheit, über die ſie ein Lächeln gleiten ließ:
Wär's nicht allerliebſt, Ludwig, wenn Hermann's Herz an einem Siebentel der Tochter Engelhard's hangen bliebe? Sieben Töchter eines einfachen Oberappellations⸗ raths unter Jeröme'ſcher Regierung— geſteh' nur, Lud⸗ wig, es iſt—
Eine heilige Zahl, Lina! fiel er ein. Sieben iſt eine heilige Zahl; mehr weiß ich nicht!
Nun ja, ich will nicht ſagen, daß Philipp und Phi⸗ lippine an das Wort Chriſti dächten: Philipp, woher werden wir Brot nehmen? Nein, aber es iſt eine ſo zufriedene, glückliche Familie, und bedenke nur einmal, wie glücklich ſteben Männer werden köͤnnten aus einem einzi⸗ gen lieben Hauſe! Und Hermann hüätte jetzt auch noch die ganze Wahl von 25 bis 19 Jahren. Er könnte—
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