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ſich wieder ſetzte, fort. Mein Pfeiſchen hat andere Schick⸗ ſalswege gehabt, die ich aber nicht erzählen darf. Denn die Pfeife da, echt orientaliſch, iſt— talismanical— iſt mit einem Zauber behaftet, den nur Geheimniß bewahrt. Mein Glück hangt an der Pfeife.
Er lachte dabei etwas ſchalkhaft, als ob er ſeinen
eigenen Worten nicht traute. Man kam darüber auf dieſe und jene Wunderbarkei⸗ ten eines abenteuernden Lebens zu reden, bis Lina das Geſpräch auf ihre häuslichen Angelegenheiten lenkte.— Mit der beginnenden Woche wollte das junge Paar die freundſchaftlichen und die Anſtandsbeſuche machen. Lina nahm es mit ihrem erſten Eintritt in die große Welt etwas feierlich, wiewol ihrem Naturell gemäß, heiter und eher etwas neubegierig als ängſtlich oder verzagt. Auch bei Reichardts wollte ſie von Hermann eingeführt ſein, um vielleicht zu den muſikaliſchen Abenden des Kapell⸗- meiſters geladen zu werden, von denen der Freund ihr ſoviel Anziehendes erzählt hatte. Im Stillen intereſſirte ſie aber auch Luiſe, für die Hermann wahrhaft ſchwärmte. Dagegen ſollte er mit ihr bei der Familie Engelhard Beſuch machen.
Es ſchickt ſich, daß du hingehſt, ſagte ſie. Du haſt an unſerm Polterabende ſo zärtlich mit Thereſen gewalzt und geplaudert, und eine poetiſche Mutter mit ſieben blü— henden Töchtern iſt auch etwas, was man nicht alle Tage ſteht. Ihr ſprecht ja doch immer ſoviel von unſern Poe⸗ ten und ihren Werken—
Ihren Ausgaben! lachte Ludwig ſchalkhaft. Sie ſprang auf, ihn zu ſtrafen; er lief lachend fort


