Teil eines Werkes 
Bd. 2König Jerôme's Carneval : geschichtlicher Roman ; in drei Theilen : Th. 1 (1855)
Entstehung
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r⸗ Die Umſtehenden, die ein wenig Franzöſiſch verſtan⸗ die den und für ihre verſchiedenen Anliegen etwas im Voraus thun wollten, lachten beifällig mit. Salha, ſehr vergnügt, —r, wendete ſich, nach ſeinem Zimmer ſchreitend, gegen Her⸗ mann und winkte ihm zu folgen. Dieſer, indem er eben e⸗ den jungen Baron unwillig forteilen ſah, murrte, von ch. dem ganzen Auftritt verletzt, in gutſtudentiſcher Auf⸗ rt, wallung ſich vergeſſend, dem glücklicherweiſe ſchon in ſein er Zimmer Getretenen nach: en Erlauben Herr General, daß ich warte, bis Sie die franzoͤſiſche Hoſe angezogen haben. er, Er nahm, von den Umſtehenden mit Staunen an⸗ h⸗ gegafft, den Platz im Fenſter ein und kämpfte ſehr mit

ſich ſelbſt, zu bleiben oder zu gehen, wie der Baron. Er empfand die Beſchämung des jungen Mannes lebhaft 6 mit, weniger vielleicht als einen Beweis franzöſiſchen Uebermuthes, als vielmehr aus perſonlicher Theilnahme rr an einem Altersgenoſſen, der gleich ihm den ſauern Weg einer Amtsbewerbung ging. Im rechten Augenblicke be⸗ ſann er ſich noch Reichardt's, um keine Unbeſonnenheit auf fremde Rechnung zu begehen.

te Hermann hatte von Natur ein reges und meiſt rich⸗ tiges Gefühl, das ſich aber mehr lebhaft als nachhaltig uf erwies. Auch gerieth ihm nicht ſelten, aus einer Art von Mutterwitz, eine treffende Antwort, und er war dabei ' glücklich genug, wenn ſie etwas vorlaut ausfiel, daß es

ihm um des Tones und ſeines guten Geſichts willen meiſt

leicht hinging.

⸗ Nicht lange, ſo ward er gerufen. Der General, halb angekleidet, empfing ihn mit Lachen.

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