Teil eines Werkes 
14.-17. Th. (1844)
Entstehung
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323 nicht, Auguſtus iſt die wirkliche Milde und Demuth. Warten Sie nur, bis Sie ihn ſehen, und ich bin über⸗ zeugt, daß er die Liebe Aller gewinnen wird.

Die Frage iſt jetzt die, rief Spottletoe, die Arme übereinander ſchlagend, wie lange wir noch warten ſol⸗ len? Ich bin des Harrens nicht gewohnt, das iſt eine Thatſache, und ich verlange zu wiſſen, wie lange man uns noch zumuthet zu warten?

Frau Todgers! ſagte Charity,Herr Jinkins! ich fürchte, daß ſich hier irgend ein Mißverſtändniß ereignet hat. Ich glaube, daß Auguſtus geraden Wegs nach dem

Altar gegangen iſt.

Der Fall war möglich und die Kirche war in der Nähe, daher eilte Herr Jinkins fort, um nachzuſehen. Herr George Chuzzlewit, der hageſtolze Vetter, begleitete ihn, denn ihm war nichts ärgerlicher, als in der Nähe des Frühſtücks ſitzen zu müſſen, ohne davon genießen zu können. Aber ſie kamen beide ohne eine andere Kunde zurück als die, daß der Küſter ſagen laſſe, wenn ſie an

dieſem Vormittage noch getraut werden wollten, ſo wür⸗

den ſie wohl daran thun, ſich zu beeilen, indem der Pfar⸗ rer nicht Luſt habe, den ganzen Tag in der Kirche zu bleiben.

Nun wurde die Braut unruhig, ernſtlich unruhig! Gott im Himmel! Was konnte vorgefallen ſeyn? Auguſtus, theurer Auqguſtus? 3

Herr Jinkins machte das Anerbieten, ein Kabriolet zu nehmen und in dem neumöblirten Hauſe nachzuſehen. Die Dame vom ſtarken Geiſte ſpendete Miß Pecksniff Troſt, und meinte, es ſey eine kleine Probe von dem, was ſie zu erwarten habe, ſo etwas ſey gut und ver⸗

treibe die Romantik. Die rothnaſigen Töchter brachten

gleichfalls die zärtlichſten Troſtworte in Anwendung, ſie ſagten: Vielleicht kommt er noch! Der Neffe mit dem Umrißgeſicht meinte, er ſey vielleicht von der Brücke her⸗ untergeſtürzt. Herr Spottletoes Zorn konnte durch alle Bitten und Vorſtellungen ſeiner Gattin nicht beſchwich⸗