ſtolze Vetter, der junge, haarige Gentleman und Herr Spottletoe nebſt Gemahlin.
Herr Spottletoe beehrte Jinkins mit einer ermuthi⸗ genden Verbeugung.
„Ich bin erfreut, Sie kennen zu lernen, und wün⸗ ſche Ihnen alles Glück, Sir,“ begann er, indem er Jin⸗ kins für den glücklichen Bräutigam hielt.
Herr Jinkins klärte ihn auf. Er machte blos die Honneurs für ſeinen Freund Moddle, welcher nicht mehr im Hauſe wohnte und noch nicht angekommen war.
„Noch nicht angekommen, Sir?“ rief Herr Spott⸗ letoe in großer Hitze.
„Noch nicht,“ entgegnete Herr Jinkins.
„Meiner Seele, der fängt gut an,“ rief Spottletoe, „auf Ehre und Leben, dieſer Menſch fängt gut an! Aber ich moͤchte doch gern wiſſen, wie es zugeht, daß Jeder, der mit dieſer Familie in Berührung kommt, ſich irgend etwas Ungeziemendes gegen ſie erlaubt. Mord und Tod! noch nicht hier! noch nicht hier, um uns zu empfangen.“ 2
Der Neffe mit dem Umrißgeſicht meinte, daß er vielleicht ein paar neue Stiefel beſtellt habe, und daß dieſe ihm noch nicht gebracht worden ſeyen.
„Reden Sie mir nicht von Stiefeln, Sir,“ erwiderte Spottletoe aufs Höchſte entrüſtet.„Er iſt in einem ſol⸗ chen Falle verpflichtet, in den Pantoffeln oder auch baar⸗ fuß hierher zu kommen. Entſchuldigen Sie Ihren Freund nicht durch ſo armliche und nichtige Umſtände, wie Stie⸗ feln ſind!“ 3
„Er iſt nicht mein Freund,“ ſagte der Neffe,„ich habe ihn noch nie geſehen.“.
„Sehr gut, Sir,“ verſetzte der eifrige Spottletoe, „dann ſprechen Sie mir gar nicht mehr davon.“
Jetzt wurde die Thür aufgeriſſen, und Miß Pecks⸗ niff trat wankend, von ihren drei Brautjungfern unter⸗ ſtützt, herein. Die Dame mit dem ſtarken Geiſte bildete


