Teil eines Werkes 
14.-17. Th. (1844)
Entstehung
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Das beweist, ſagte Mrs. Gamp, ihre Augen aufſchlagend,daß Sie in dieſem Thale des Lebens erſt einen kleinen Weg gewandelt ſind, meine theure, junge Creatur. Eine gute Freundin von mir machte häufig die Bemerkung ihr Name iſt Harris, meine Liebe, Mrs. Harris, über dem Square drüben und über der Ecke des Tabacklandes o Sairey, Sairey, wir wiſſen wenig, was vor uns liegt! Mrs. Harris, Ma'am, ſagte ich, nicht viel, es iſt wahr, aber mehr, als Sie glau⸗ ben. Unſere Kalkilationen, Ma'am, ſagt' ich, in Hin⸗ ſicht der Zahl meiner Familie müſſen ſich meiſtens auf Eins beſchränken und öfter als Sie vermuthen können. Sairey, ſagte Mrs. Harris in ergreifender Weiſe, ſa⸗ gen Sie mir, was meine individuelle Zahl iſt.Nein, Mrs. Harris, ſagte ich zu ihr, entſchuldigen Sie mich, wenn es Ihnen beliebt, die meinige, ſage ich, iſt drei Hin⸗ tertreppen herabgeſtürzt und hatte feuchte Thürſchwellen über ihre Lungen bekommen, und eine iſt unbewußt und lächelnd in eine Bettſtatt eingethan worden. Darum Malam, ſage ich, muß man nicht vorgreifen, ſondern ſie nehmen, wie ſie gerade kommen, und wie ſie gehen. Die meinige, fuhr Mrs. Gamp fort,die meinige iſt ganz dahin, mein liebes junges Hühnchen. Und was die Männer betrifft, da iſt ein Stelzbein gleichfalls zu ſeiner Rechenſchaft hier gegangen, weil es beſtändig in die Weinkeller hinein⸗ aber nie wieder herausging, wenn es nicht mit Gewalt geholt wurde, es war ganz ſo ſchwach wie Fleiſch, wenn nicht ſchwächer.

Nachdem Mrs. Gamp dieſe Rede vollbracht hatte, lehnte ſie ihr Kinn wieder auf das kalte Eiſengeländer, ſah ſehnſüchtig nach dem Antwerper Boote, ſchüttelte den Kopf und ſtoͤhnte. 5

4Ich möchte kein Mann ſeyn, ſagte Mrs. Gamp, ja, ich möchte kein Mann ſeyn und einen ſolchen Ge⸗ danken auf meiner Seele haben, aber Niemand als ein Mann iſt zu ſo etwas fähig.

Tom und ſeine Schweſter ſahen einander an, und