Teil eines Werkes 
14.-17. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

u& G

9

nicht. Da er jeboch die Verwirrung Toms bemerkte, fügte er bei:Ich meine, daß Sie gegen Niemand von dem Orte Ihrer Beſchäftigung ſprechen ſollen. Es iſt beſſer, wenn Sie es unterlaſſen.

Ich habe noch nicht das Vergnügen gehabt, mei⸗ nen Herrn Prinzipal zu ſehen, Sir, bemerkte Tom, indem er ſein Wochenſalair in die Taſche ſteckte.

Haben Sie nicht? ſagte Fips.Nein, ich glaube nicht, daß es der Fall war. 3

Ich möchte ihm gerne danken und von ihm hören, ob meine bisherigen Bemühungen zu ſeiner Zufriedenheit gereichen, ſtotterte Tom.

Ganz recht! ſagte Herr Fips gähnend.Es

macht Ihnen große Chre! Sehr ſchön!

Tom entſchloß ſich, ihn auf andere Weiſe anzu⸗ greifen.

Ich werde nun bald mit den Büchern zu Ende ſeyn, ſagte er.Hoffentlich wird meine Beſchäftigung nicht zu Ende gehen, oder werde ich verabſchiedet werden 25

O, mein Gott, nein, antwortete Fips.Viel zu thun, viel zu thun! Nehmen Sie ſich in Acht, es

ſiſt etwas finſter.

So weit erſtreckte ſich die ganze Aufklärung, welche Tom von dieſer Seite her erhalten konnte. Sie war dunkel genug, und wenn Herr Fips ſich doppelfinnig ausdrückte, ſo hat er vollkommen recht, dieſes zu thun.

Nun aber trat ein Umſtand ein, welcher Toms Ge⸗ danken von dieſem Geheimniſſe ablenken und großentheils in einen Kanal leiten half, der an ſich ſchon ein eigent⸗ licher Nil war.

Dieſes trug ſich alſo zu. Tom pflegte immer früh aufzuſtehen, und da er jetzt keine Orgel hatte, die ihn jeden Morgen auf eine ſüße Weiſe beſchäftigen konnte, ſo machte er in der Regel einen langen Spaziergang, ehe er nach dem Temple ging. Als Fremder beſuchte er gewöhnlich jene Theile der Stadt, in welchen es be⸗

Boz, Chuzzlewit. V. 2