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ſeltenen, alten Weinen, die in den Gewölben der alten Hallengrundſteine eingemauert waren; oder ihn, im dumpfen Tone, traurige Sagen vorzumurmeln, von jenen Rittern mit gekreuzten Beinen, deren Marmor⸗ ſtatuen in der Kirche ſtanden. Der erſte Tritt auf die Treppe, die zu ſeinen ſtaubigen Gemächern führte, ſtei⸗ gerte alle dieſe Geheimniſſe, bis er, Schritt für Schritt weitergehend, in der einſamen Arbeit des Tags von ihrem üppigen Wuchſe ganz umſtrickt war.
Jeder Tag brachte eine wiederkehrende, nie fehlende Quelle der Spekulation. Dieſer Prinzipal, kam er wohl heute und was wünſchte er wohl? Tom konnte noch nicht bei Herrn Fips ſtehen bleiben und glaubte zuletzt, dieſer habe wahr geſprochen, als er ſagte, er handle für einen andern. Wer war aber dieſer Andere? Dieſe Frage ſchoß in dem Garten der Phantaſie Toms zu einer neuen Blume der Verwunderung auf, die nie welkte, nie nie⸗ dergetreten wurde.
Da fiel ihm plötzlich ein, Herr Pecksniff habe viel⸗ leicht ſeine Falſchheit bereut, und ſeinen Einfluß auf irgend eine Perſon benützt, um ihm dieſe Beſchäftigung zu geben. Er fand dieſe Idee, nach dem, was zwiſchen ihm und jenem rechtſchaffenen Manne ſich ereignet hatte, ſo unerträglich, daß er ſie noch an demſelben Tage John Weſtlock anvertraute und dieſem ſagte, er wolle ſich lie⸗ ber als Laſtträger gebrauchen laſſen, als ſich ſo tief in ſeiner eigenen Achtung herabzuſetzen, daß er ſich von Herrn Pecksniff auch nur die mindeſte Verbindlichkeit auferlegen laſſe. Aber John verſicherte ihn, daß er Herrn Pecksniffs Charakter mit der gehörigen Gerechtig⸗ keit noch lange nicht beurtheile, wenn er glaube, daß dieſer Gentleman einer ſo edelmüthigen Handlung fähig ſey, und daß er, Tom, über dieſen Punkt ſich ſo lange vollkommen beruhigen könne, bis ‚er einmal die Sonne grün, den Mond ſchwarz, zugleich aber mit bloßem Auge zwölf Kometen erſten Nangs um den erwähnten Pla⸗
neten wandeln ſehen werde. Wenn es einmal ſo weit


