Teil eines Werkes 
10.-13. Th. (1844)
Entstehung
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Der Tiſch war bereits für das Diner gedeckt, und wenn man auch keine auserleſene Leinwand und koſt⸗ bare Gläſer traf, ſondern nur Meſſer mit grünen Hef⸗ ten und wahrhaft marktſchreieriſche, zweizinkige Gabeln, die zu verſuchen ſchienen, wie weit ſie ihre Beine möglicher Weiſe auseinander ſtrecken können, ohne ſich in die doppelte Anzahl eiſerner Zahnſtocher zu verwan⸗ deln, ſo bedurfte es doch weder Damaſts, noch Sil⸗ bers, Golds, Porzellans oder ſonſt einer Ausſtattung. Das Mahl war da, und weil es einmal da war, ſo hätte nichts anderes eben ſo gut entſprechen können.

Der Erfolg des erſten Verſuchs ihrer feinen Koch⸗ kunſt war ſo vollkommen, daß John Weſtlock und Tom meinten, ſie müſſe ſich lange im Geheimen darin ge⸗ übt haben, ſie ſoll es nur geſtehen. Dieſer Scherz ſtimmte die Geſellſchaft über alle Maßen heiter, aber John benahm ſich nicht ſo ehrlich, als man von ihm hätte glauben ſollen. Nachdem er Tom Pinch geraume Zeit an ſich geködert, ſo ging er plötzlich zu dem Feinde über, und ſchwur auf Alles, was deſſen Schweſter ſagte. Es war übrigens nur Scherz, wie Tom noch an demſelben Abende, ehe er zu Bette ging, bemerkte, und John war ſchon als Knabe wegen ſeiner Artigkeit gegen das ſchöne Geſchlecht berühmt geweſen. Ruth ſagte darauf:O, wirklich? Aber weiter ſprach ſie nichts.

Es iſt zum Erſtaunen, wieviel drei Leute zu plau⸗ dern wiſſen. Nicht einen Augenblick trat eine Pauſe ein. Auch beſchäftigten ſie ſich nicht blos mit ſcherz⸗ haften Gegenſtänden. Denn es trat eine ſehr ernſte Stimmung ein, als Tom erzählte, daß er Herrn Pecks⸗ niffs Töchter geſehen habe, und welche Veränderung mit der jüngeren vorgegangen ſey.

John Weſtlock nahm großes Intereſſe an dieſem Gegenſtande, fragte Tom Pinch über ihre Heirath, ob