Teil eines Werkes 
10.-13. Th. (1844)
Entstehung
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war, ſchloß er ſie in den Vorplatz hinaus, und ſie ſuch⸗ ten taſtend den Weg nach der Straße. Dieſe Zuſammen⸗ kunft hatte zur Enthüllung des Geheimniſſes, in welches Toms neuer Poſten gehüllt war, ſo wenig beigetragen, daß ſich Beide eines Lächelns über ihre verlegenen Blicke nicht enthalten konnten. Sie ſtimmten jedoch überein, daß ſowohl die Einführung Toms in ſein neues Amt, als die Gehülfen, welche er dabei vorfinden dürfte, kaum verfehlen würden, über dieſen Gegenſtand Licht zu ver⸗ breiten. Sie verſchoben daher alle weitere Erörterung bis die verabredete Zuſammenkunft ſtatt gehabt habe. Sie ſahen ſich in John Weſtlocks Wohnung um, weihten einige wenige Minuten dem Wildſchweinskopfe und brachen dann nach dem Orte der Zuſammenkunft auf. Die feſtgeſetzte Stunde hatte noch nicht geſchlagen,

aber Fips befand ſich bereits am Temple⸗Thore und

drückte ſeine Freude über ihre Pünktlichkeit aus. Er ſchritt vor ihnen her, durch verſchiedene Höſe und Gaſſen, bis er in eine Straße kam, die ruhiger und düſterer war, als die andern. Hier führte er ſeine Begleiter nach ei⸗ nem gewiſſen Hauſe, ſtieg die Treppe hinan, zog einen

Bund roſtiger Schlüſſel aus ſeiner Taſche, und machte

vor einer Thüre im oberſten Stocke Halt. An dieſer befand ſich da, wo ſonſt der Name des Bewohners zu ſtehen pflegt, nur ein gelb gemalter Fleck. Herr Fips begann ſehr bedächtig aus einem der Schlüſſel den Staub herauszuklopfen und bediente ſich hiezu des großen brei⸗ ten Treppengeländers.

Sie werden gut thun, wenn Sie einen kleinen Propf hineinſtecken, ſagte er auf Tom blickend, nach⸗ dem er ſchrillend durch das Schlüſſelloch geblaſen hatte. Es iſt das einzige Mittel um das Verſtopfen deſſelben zu hindern. Auch halte ich für wahrſcheinlich, daß das Schloß beſſer gehen wird, wenn Sie ein bischen Oel anwenden.

Tom dankte ihm, war aber in ſeine eigene Gedan⸗ ken und John Weſtlocks Mienen zu ſehr vertieft, um be⸗