Teil eines Werkes 
10.-13. Th. (1844)
Entstehung
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ſonders redſelig zu ſeyn. Inzwiſchen hatte Herr Fips die Thürr geöffnet, die nur hartnäckig und mit einem ſchrecklich kreiſchenden Tone dem Drucke ſeiner Hand wich. Jetzt zog er den Schlüſſel wieder heraus, und händigte Tom denſelben ein.

Ei! Ei ſagte Herr Fips.Der Staub liegt ziemlich dick hier.

Das war vollkommen richtig. Herr Fips hätte auch noch weiter geheu, und ſagen können;ſehr dick. Er hatte ſich überall angehäuft, lag auf allen Gegen⸗ ſtänden in hohen Schichten, wirbelte an jeder Stelle, wo ein Sonnenſtrahl durch einen Ladenritz eindrang, auf, und ſiel auf die entgegengeſetzte Wand, um und um wie ein rieſiger Eichhornkäfig.

Der Staub war das Einzige, was eine Bewegung an dieſem Orte verrieth. Nachdem ihr Führer dem Lichte freien Zutritt geſtattet und die ſchweren Fenſterſcheiben aufgehoben hatte, um die Sonnenluft einſtrömen zu laſſen, zeigten ſich die ſchimmligen Möbels, das ent⸗ färbte Getäfel, der roſtige Ofen, der mit Aſche beſtreute Heerd, Alles in einer abſcheulichen Vernachläſſigung. Nahe an der Thüre ſtand ein Leuchter mit einem auf⸗ geſetzten Löſcher, als hätte der letzte Meuſch, der hier geweſen, noch inne gehalten, um, nachdem er ſich einen Rückzug geſichert, noch einen letzten Blick auf die zu⸗ rückbleibende Oede zu werfen, dann aber Licht und Le⸗ ben auszuſchließen, und den Ort ſelbſt in ein Grab zu verwandeln. Es waren zwei Zimmer und aus dem er⸗ ſten oder äußern führte eine ſchmale Treppe nach zwei andern Zimmern hinauf, welche einen Stock höher lagen. Dieſe letzteren waren in der Weiſe von Schlafgemächern ausgeſtattet. In allen dieſen Zimmern fehlte es an ſich durchaus nicht an Gemächlichkeit, obwohl nach altmodi⸗ ſchem Gebrauche. Dennoch ſchienen Einſamkeit und Mangel an Benützung dieſe gemächlichen Möbels für

Boz, Chuzzlewit. IV. 20