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pipe nahm den Koffer und Herr Batley begleitete ſie bis zur Kingsgate⸗Street, indem er Mrs. Gamp den Ur⸗ ſprung und Fortgang ſeiner Bekanntſchaft mit Mrs. Chuzzlewit und ihrer Schweſter erzählte. Es war ein luſtiger Beweis von der zu frühen Gereiftheit dieſes Jünglings, daß er ſich einbildete, Mrs. Gamp empfinde eine zärtliche Neigung für ihn, und daß er durch ihre übelangebrachte Liebe ſehr ergötzt war.
Als die Thüre hinter ihnen geſchloſſen war, warf ſich Madame Jonas in einen Seſſel und ſah im Zimmer umher. Das Meiſte fand ſie gerade noch ſo, wie ſie es ſchon einmal geſehen hatte, nur kam es ihr jetzt noch ſchrecklicher vor. Sie glaubte alles glänzend für ihren Empfang hergerichtet zu ſehen!
„Ich vermuthe, daß Dir Alles nicht gut genug er⸗ ſcheinen wird,“ ſagte Jonas, ihre Blicke bewachend.
„O, es iſt jetzt dunkel,“ antwortete Merry mit matter Stimme.
„Wie mir Deine Mienen ſagen, ſcheint es Dir ſchon düſter, ehe Du nur recht bekannt damit biſt,“ ſprach Jonas.„Du biſt ein liebenswürdiges Weſen, gleich bei der erſten Ankunft im neuen Hauſe übler Laune zu ſeyn. Ich hoffe, daß Du ſo viel Lebensart haſt, mich damit nicht zu plagen,— das Mädchen iſt unten in der Küche.— Klingle nach dem Abendeſſen, während ich meime Stiefel ausziehe!“
Sie riß ſich aus ihrem Hinbrüten empor, als er das Zimmer verlaſſen hatte, um ſeinem Wunſch zu will⸗ fahren, da kam der alte Chuffey, legte ſeine Hände zärtlich auf ihren Arm und ſprach haſtig:
„Sie ſind nicht verheirathet, nicht verheirathet?“
„Ja, ſeit einem Monate. Gott im Himmel, was ſoll das ſeyn?“ rief Merry.
Der alte Mann antwortete,„Nichts ſoll es ſeyn,“ und wandte ſich von ihr hinweg. Aber in dem Herzen der jungen Frau ſtiegen Furcht und Verzweiflung auf,


