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„Sie hat genug deßhalb geſeufzt,“ brummte Herr Jonas.„Haben Sie nur die Güte, uns zu leuchten.“
„Hieher Ma'am,“ rief Mrs. Gamp, indem ſie die Treppe hinauf voranging.„Wir haben uns Mühe ge⸗ geben, Alles ſo bequem als möglich einzurichten; aber es iſt auch Vieles, was Sie werden ändern müſſen, wenn Sie einmal Zeit erlangen können, ſich umzuſehen. Aber aufrichtig geſagt,“ fügte Mrs. Gamp theilneh⸗ mend hinzu,„Sie ſehen nicht recht vergnügt aus.“
Sie hatte recht, die junge Frau war nicht ver⸗ gnügt. Es ſchien als hätte der Tod, welcher der Hoch⸗ zeit vorangegangen war, ſeinen grauſen Schatten auf dieſem Hauſe zurückgelaſſen. Die Luft war dick und drückend, die Zimmer waren dunkel, und auf jeder Ecke und Spalte laſtete ein unheimliches Düſter. Auf der Heerdplatte ſaß, gleich einem finſteren, Unheil ver⸗ kündenden Weſen, der alte Buchhalter; ſeine Augen ſtarr auf einige verdorrte Zweige in dem Kamin ge⸗ richtet. Er ſtand auf und ſah umher⸗
„So, Herr Chuff, ſind Sie auch noch im Lande der Lebenden,“ agte Jonas nachläſſig, indem er ſeine Stiefeln abſtäubte.
„Noch im Lande der Lebenden, Sir,“ erwiderte Mrs. Gamp,„und Herr Chuffey mag Ihnen jetzt dafür danken, wie ich ihm ſchon viel⸗ und abermal geſagt habe.“
Herr Jonas war nicht guter Laune, denn er ſagte blos, als er im Zimmer umherſchaute:„Ich glaube, wir bedürfen jetzt Ihrer nicht mehr, Sie wiſſen, Mrs⸗ Gamp.“
„Ich werde gleich gehen, Sir,“ erwiederte die Haushäͤlterin;„wenn ich nichts mehr für Sie thun kann. Ma'am, beſinnen Sie ſich!“ ſagte Mrs. Gamp mit einem Blicke voll Freundlichkeit, indem ſte während
dieſer ganzen Zeit in ihrer Taſche ſuchte.„Kann ich Ihnen mit nichts mehr dienen, mit gar nichts mehr dienen, meine Liebe?“


