Teil eines Werkes 
10.-13. Th. (1844)
Entstehung
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Rede mit dem Girren dieſes Vogels verglichen werden

konnte.

Er war ſehr neugierig und wenn er am Feierabend unter ſeiner Ladenthüre ſtand und ſeine Nachbarn be⸗ obachtete, den Kopf gegen eine Seite gekehrt und das Auge umherſchweifen ließ, trug er etwas rabenartiges an ſich. Doch war nicht mehr Schlauheit in Poll, als in einem Rothkelchen. Glücklicherweiſe wurde, wenn irgend eine ſeiner vogelähnlichen Eigenheiten an der

ränze war zu weit zu gehen, ſie unterdrückt, bekämpft, und verſchwand dann in dem Barbier, gleich wie ſein Kahlkopf, der einer geſchornen Elſter ähnlich war, ſich in eine ſchwarzgelockte Perücke verborgen hatte, die auf einer Seite geſcheitelt und beinahe bis an den Wirbel zugeſchnitten war, um die unermeßliche Fähigkeit ſeines Geiſtes zu zeigen.

Poll hatte eine ſchwache weibliche Stimme, was die Spaßvögel der Kingsgate⸗ſtreet, veranlaßt haben mochte, zu behaupten, daß er eine weibliche Beſtimmung habe. Sein Herz war gefühlvoll beinahe zu weich, denn wenn ihm der vortheilhafteſte Auftrag ertheilt wurde, 3 oder 4 Dutzend ſeiner Sperlinge zu einem Schießen zu lie⸗ fern, pflegte er mit einem mitleidigen Tone zu be⸗ merken, wie ſonderbar es ſei, daß dieſe Vögel für kei⸗ nen andern Zweck geſchaffen ſein ſollten. Die Frage, ob es dem Menſchen erlaubt ſei, ſie zu ſchießen? fand keine Erwägung in Poll's Philoſophie.

In Folge ſeines bei der Jagd betheiligten Gewer⸗ bes trug Poll einen Felbelrock, lange blaue Strümpfe, Schnürſchuhe, ein Halstuch von ſchreiender Farbe und einen ſehr großen Hut, Indem er ſeinen ruhigern Bar⸗ biergeſchäften nachging, erſchien er gewöhnlich in einer nicht allzureinen weißen Schürze, einer flanellenen Jacke und kurzen Hoſen. In dieſem letzteren Coſtüme, nur die Schürze hinaufgebunden, als ein Zeichen, daß für heute die Arbeit beendigt ſei, hatte er eines Abends, mehrere Wochen nach den im letzten Kapitel des erſten