Teil eines Werkes 
7.-9. Th. (1844)
Entstehung
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Allerdings, verſetzte der Wirth,ich habe das Geld verſtegelt und in meine Kaſſe gelegt, und eine Urkunde über den Betrag aufgenommen, die Ihnen ſtets zur Einſicht offen ſteht.

Schön, ſagte John;da der Arzt behauptet, man müſſe dem Fieber ſeinen Lauf laſſen und könne vorerſt nichts Anderes thun, als ihm ſein Trinken regel⸗ mäßig geben und ihm eine ſorgfältige Pflege zukommen laſſen, ſo wüßte ich weiter nichts über ihn zu ſagen, als daß man geduldig zuwarten muß, bis er ſelbſt im Stande iſt, uns weitere Nachrichten über ſich zu geben. Haben Sie mir ſonſt noch Etwas mitzutheilen?

Nein, verſetzte der Wirth zögernd,außer etwa das, daß ich....

Daß Sie gerne wiſſen mochten, wer für die Be⸗ zahlung einſteht, fiel ihm John in's Wort.

Nun ja, meinte der Wirth,das wollte ich etwa ſagen.

Ja, das möchten wir wiſſen, verſetzte die Wirthin.

Und daß das Trinkgeld für die Dienſtboten dabei nicht vergeſſen wird, wagte das Stubenmädchen mit ſcheuem Flüſtern einzuwenden.

Das iſt freilich eine ſehr vernünftige Frage, ver⸗ ſetzte John Weſtlock;Sie haben ja einſtweilen auf jeden Fall ſo viel in Händen, daß Sie für Ihre Forde⸗ rungen gedeckt ſind, und ich mache mich verbindlich, den Arzt und die Krankenwärterinnen zu bezahlen.

Ah! rief Frau Gamp,das iſt in der That ein rechter Herr von Stande!

Sie ließ ihre Bewunderung mit einem ſo vernehm⸗ lichen Seufzer erſchallen, daß die ſämmtlichen unter der Hausthüre verſammelten Leute ſich umwandten und Frau Gamp demgemäß die Nothwendigkeit fühlte, mit ihrem Bündel in der Hand vorzutreten und ſich ſelbſt der Ge⸗ ſellſchaft vorzuſtellen.

Ich bin die Krankenwärterin für die Nacht aus