Teil eines Werkes 
7.-9. Th. (1844)
Entstehung
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bieten, er wolle ſich ſelbſt erſäufen, wenn das ſeine wer⸗ then Verwandten zufrieden ſtellen würde! Ach ja, Sir! Sie wiſſen es ja! ſprach Frau Gamp, indem ſie die Augen mit ihrem Halstuche abwiſchte und den Faden ihrer Unterhaltung wieder aufnahm,Sie wiſſen ja, Herr Mould, es ſteht noch etwas Anderes in der Zei⸗ tung als Geburts⸗Nachrichten und Todesfälle; nicht wahr?

Herr Mould winkte ſeiner Gemahlin zu, die er inzwiſchen auf ſeine Kniee gezogen hatte, und verſetzte:

Allerdings! noch weit mehr, Frau Gamp! Auf mein Wort, lieber Schatz! Frau Gamp iſt gar nicht verſteckt!

Es gibt auch Hochzeiten; nicht wahr, Sir! rief Frau Gamp, während die beiden Töchter errötheten und zuſammen kicherten;Gott ſegne die lieben Herz⸗ chen, die es ja doch auch ein Mal wiſſen müſſen! Als Sie in Ihrem Alter ſtunden, Sir, wußten Sie es ja auch, und Frau Mould gleichfalls! Ich denke aber ſo in meinem Sinn: das Alter macht darin eigentlich gar

nichts aus, denn wenn Sie und Frau Mould, Sir, erſt

ein Mal Enkelchen haben....

O pfui, pfui! Unſinn, Frau Gamp! verſetzte Herr Mould;der Witz iſt indeß doch verdammt gut! kapital! flüſterte er ſeiner Gattin zu;lieber Schatz, fuhr er laut fort,ich denke, Frau Gamp könnte ſchon ein Gläschen Rum trinken, ſetzen Sie ſich doch, Frau Gamp! ſetzen Sie ſich! 3

Frau Gamp ließ ſich in der That auch auf dem Stuhl nieder, der zunächſt an der Thüre ſtund, ſchlug ihre Augen zur Decke empor und ſtellte ſich an, als denke ſie nicht im Geringſten an die Thatſache, daß man für ſie ein Glas Rum herbei ſchaffe, und legte endlich, als es ihr von einer der jungen Damen ſervirt wurde, die größte Ueberraſchung an den Tag.

Du lieber Himmel! rief ſte,ein ſolcher Ge⸗

nuß kommt ſelten an mich, Frau Mould, ausgenommen,

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