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ich— du lieber Gott! was waren es für herzige We⸗ ſen!— manch' liebes Mal zugeſehen habe, wie ſie drunten im Laden„Begrabenes“ ſpielten, und dem gro⸗ ßen Hauptbuche zu ſeiner langen Heimath in der eiſernen Geldkiſte folgten!— Aber das iſt nun Alles dahin und vergangen, Herr Mould!“ ſetzte ſie hinzu, als ſie ſol⸗ chermaßen nach einer wohlgeregelten Noutine ſich an beſagten Herrn wandte und den Kopf recht ſchalkhaft ſchüttelte;—„das iſt nun Alles dahin und vergangen, Sir! nicht wahr?“
„Veränderung, Frau Gamp! nur Veränderung!“ verſetzte der Leichenbeſtatter.
„Und es ſtehen uns noch mehr Veränderungen bevor, ehe es mit dem Aendern zu Ende geht, Sir!“ ſprach Frau Gamp und nickte ihm noch ſchalkhafter zu, als zuvor;—„junge Damen mit ſolchen Geſichtern denken auch an etwas Anderes eher, als an's Begraben; nicht wahr, Sir?“
„Das weiß ich in der That nicht, Frau Gamp!“ entgegnete Herr Mould lachend;—„nicht übel von Frau Gamp,— nicht wahr, liebes Weibchen?“
„Ach ja, Sir! das wiſſen Sie wohl!“ verſetzte Frau Gamp,—„und auch Ihre theure Ehehälfte, Frau Mould, weiß es, Sir. Weiß ich es ja doch, obwohl mir der Segen einer Tochter verſagt war, was am Ende recht gut iſt, denn wenn ich eine Tochter gehabt hätte, würde ihr wahrhaftig, Gamp, ihre kleinen Schuhe von den Fü⸗ ßen hinweg verſoffen haben, wie er es hernach mit un⸗ ſeren wackeren, guten Knaben that! Du lieber Gott! hat er ja doch manchmal das arme Kind weggeſchickt, damit es ſein hoͤlzernes Bein in der Geſtalt von Schwefelhöl⸗ zern verkaufe und den Erlös davon als Branntwein nach Hauſe bringe, was auch der liebe Knabe über die Maßen gut gemacht hat, indem er das ganze Geld bis auf den letzten Pfennig beim Steineſpiel verlor und in Nieren⸗ braten vernaſchte, und hinterdrein ganz keck nach Hauſe kam, um uns die Nachricht mitzutheilen und ſich zu er⸗


