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Die Thatſache mochte freilich Marks Wahrheitsliebe auf die feierlichſte Weiſe Lügen ſtrafen, allein man muß nichts deſto weniger zugeben, daß in dieſem Augenblick in ſeinem Antlitz und ſeinen Manieren etwas lag, das auf's ſtärkſte gegen die nachdrückliche Erklärung, die er über ſeinen Gemüthszuſtand gegeben, ankämpfte.
„Du lieber Gott, Sir,“ ſetzte Mark hinzu,„die Leute hier zu Lande haben ihre Freiheit ſo lieb, daß ſie gar mit ihr Handel treiben und ſie zu Markte bringen. Sie ſind ſo beſeſſen auf ihre Freiheit, daß man ſich unwillkührlich Freiheiten mit ihnen erlauben muß. Daher mag's wohl rühren...“
„Schon gut,“ verſetzte Martin, ihn unterbrechend, weil er das Thema des Geſprächs zu ändern wünſchte;— „da wir nun einmal zu dieſem Entſchluſſe gekommen ſind, Mark, ſo wollet Ihr vielleicht ſo gut ſeyn, mich endlich auch einmal zu Wort kommen zu laſſen, der Ort, wohin unſer Gepäck gebracht werden ſoll, ſteht hier auf dieſer Karte gedruckt: Frau Pawkins' Gaſthaus.“
„Aha! Frau Pawkins' Gaſthaus, verſtanden Licero!“
„Heißt der Schwarze hier ſo?“ fragte Martin.
„Allerdings, Sir, das iſt ſein Name,“ verſetzte Mark.
Der Neger grinste bejahend unter einem ledernen Mantelſacke hervor, der noch nicht halb ſo ſchwarz war als ſein eignes Geſicht und ſtolperte mit ſeiner Portion von Martin Chuzzlewit's weltlichen Gütern die Treppe hinab, wohin ihm Mark Tapley mit ſeinem Antheile bereits vorangegangen war.
Martin und ſein Freund folgten ihm bis zur Haus⸗ thüre und wollten eben ihren Spaziergang wieder fort⸗ ſetzen, als der Letztere plötzlich ſtehen blieb und nach einigem Zaudern fragte: Ob man ſich auf den jungen Mann auch vollkommen verlaſſen könne?
„Auf Mark?“ fragte Martin Chuzzlewit;—„ei, ganz gewiß und in jeder Beziehung.“
„Sie verſtehen mich nicht recht,“ verſetzte Herr


