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Rock ablegte,— er hat mir den ganzen Appetit damit verdorben.“
„Iſt dieß ebenfalls wahr?“ fragte Martin ſeinen Freund, der neben ihm ſtund.
„Ich wüßte nicht, warum ich es bezweifeln ſollte?“ gab dieſer zur Antwort und blickte dabei kopfſchuttelnd zu Boden.—„Derartige Vorfälle ſind bei uns ſehr häufig.“
„Du lieber Gott!“ ſagte Mark,—„es iſt leider nur zu wahr, denn er hat mir ſeine ganze Geſchichte erzählt. Jener Herr von ihm ſtarb und das war auch bei ſeinem zweiten Herrn der Fall, indem ein Sklave dieſem mit der Hacke den Kopf ſpaltete, um dann hin⸗ zugehen und ſich ſelbſt zu erſäufen. Mein Schwarzer da bekam nun einen beſſern Herrn, erſparte ſich im Laufe der Jahre ein kleines Sümmchen und erkaufte ſeine Freilaſſung, die er am Ende recht billig bekam, weil's mit ſeiner Kraft nahezu zu Ende und er häufig kränklich war. Später kam er hieher und nun ſcharrt und kargt er von Neuem zuſammen, um ſich vor ſeinem Tode noch einmal von Neuem mit einem kleinen Kaufe gütlich zu thun— ˙s iſt freilich nicht der Rede werth, er will blos ſeine Tochter freikaufen!“ rief Herr Tapley und wurde plötzlich ſehr aufgeregt;—„Freiheit für immer! Hurrah!“
„Stille!“ rief Martin und legte ihm die Hand auf den Mund,„zeigt Euch wenigſtens nicht als Dumm⸗ kopf!— Was macht denn der Alte hier. Er wartet auf uns, um unſer Gepäck auf einem Schubkarren fort⸗ zuführen,“ verſetzte Mark,„er hätte es gelegentlich mit⸗ genommen, allein ich veranlaßte ihn, gegen einen höchſt mäßigen Preis— natürlich aus meiner eigenen Taſche — ſich hier zu mir zu ſetzen, um mich heiter zu machen. Ich bin nun in der That auch ganz ſeelenvergnügt ge⸗ worden; wenn ich reich genug wäre, einen Vertrag mit ihm abzuſchließen, daß er mir täglich einmal ſeine Auf⸗ wartung mache und ſich anſehen laſſe, hätte ich jeden Tag, den Gott gibt, Ehre und Vergnügen in Menge.“


