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man von dem Ausſehen des armen Mannes aus ſchließen darf, ſo mag ihr Weg ſie ſchnurſtracks dorthin führen.“
„Wollt Ihr mir ſagen, wer dieſer Herr hier iſt?⸗ fragte Martin den luſtigen Mark Tapley, indem er bei⸗ nahe mit ſichtlichem Mißvergnügen von ihm auf den Neger dentete;„vermuthlich iſt's ein anderer neuer Freund von Euch?“—
„Je nun, Sir!“ verſetzte Mark, indem er ihn bei Seite nahm und ihm vertraulich in’s Ohr flüſterte,„er iſt ein farbiger Mann, Sir!“
„Haltet Ihr mich denn für blind?“ verſetzte Martin faſt ungeduldig,„daß Ihr es für nöthig haltet, mir das zu ſagen, wenn ſein Geſicht das ſchwärzeſte iſt, das ich je geſehen habe?“
„Nicht doch, Sir, Sie verſtehen mich nicht recht,“ verſetzte Mark,„wenn ich ihn einen Farbigen nenne, ſo will ich damit ſagen, daß er zu denjenigen gehört, die man oft in Bildern an den Ladenfenſtern aufhängt. Sie wiſſen, Sir,“ ſetzte Herr Tapley hinzu, indem er ſeinen Herrn mit einer bezeichnenden Pantomime an die Figur erinnerte, die man ſonſt auf Traktätchen und wohl⸗ feilen Flugſchriften abgebildet ſteht,„er iſt ein Menſch und ein Bruder.“
„Ein Sklave,“ flüſterte ihm Martin warnend zu.
„Ja, ja!“" verſetzte Mark in demſelben Tone,„er iſt ein Sklave, nichts mehr und nichts weniger, ſehen Sie, als dieſer Mann da noch jung war— blicken Sie ja nicht nach ihm hin, ſo lange ich ſeine Geſchichte erzähle— war er in's Bein geſchoſſen, in den Arm gehauen, an lebendigem Leibe wie ein Schwein gebrand⸗ markt worden— da hatte man ihn über alle Maßen gepeitſcht, hatte ihm den Nacken mit einem eiſernen Halsbande gelähmt und ihm eiſerne Ringe um Fuß⸗ knöchel und Handgelenke gelegt. Noch heut zu Tage trägt er die Spuren davon am Leibe und zeigte ſie mir vorhin, als ich eben mein Eſſen einnahm, indem er ſeinen
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