wenn ihn die Sonne am ſchönſten und längſten aus⸗ geſtreckt hat. Es war nur noch eine Ruine von ihm, das iſt ganz gewiß. Das arme Weſen bewillkommnete ihn aber ſo freudig, als ob er noch ganz der Alte ge⸗ weſen wäre.“
„Harte er Land gekauft?“ fragte Herr Devan.
„Ja das hatte'er,“ verſetzte Mark kopfſchüttelnd, „und bezahlt hat er es noch obendrein. Die Agenten behaupteten, die Ländereien hätten alle Arten von natür⸗ lichen Vortheilen für ſich und einer war wenigſtens ganz uneingeſchränkt vorhanden— ein endloſer Waſſer⸗ vorrath.“
„Das iſt ein Ding, das er nicht hätte entbehren
können, denke ich,“ verſetzte Martin mürriſch. „SDa mögen Sie wohl Recht haben, Sir!“ verſetzte Mark Tapley;—„was half alles Schelten, es war nun einmal da, konnte nach Belieben angewandt werden und durfte nicht einmal Waſſerzins geben. Unabhängig von verſchiedenen ſchlammigen Flüſſen, die ganz in der Nähe waren, wechſelte es in der trockenen Jahreszeit auf dem ganzen Gute von vier bis ſechs Fuß Tiefe; wie tief es erſt zur Regenzeit war, konnte er gar nicht er⸗ mitteln, da er nie Etwas gehabt hatte, das lang genug geweſen wäre, den Boden damit zu ergründen.“
„Sollte das wahr ſeyn?“ fragte Martin ſeinen Gefährten. 3
„Höchſt wahrſcheinlich,“ gab dieſer zur Antwort;— „es waren vermuthlich Grundſtücke am Miſſiſippi oder Miſſouri.“
„Ueberdieß,“ fuhr Mark ſort,„mag die Gegenwart des Mannes auf ſeinem Gute nicht immer ſo ſtreng erforderlich ſeyn, denn er kam, der Teufel weiß woher, nach New⸗York herunter, um Weib und Kinder abzu⸗ holen und ſie brachen heute Nachmittag ſammt und ſonders auf einem Dampfboote ſo luſtig auf, als führte ſie ihr Weg geradezu in den Himmel. Je nun, wenn


