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willen kein Brandmahl mehr aufdrücken konnte. In dem kurzen Geſpräche am Ofen, das mit wechſelſeitigem Eifer geführt wurde, lernte der aufmerkſam zuhorchende Mar⸗ tin in den erſten fünf Minuten, daß es für glorreiche Thaten gelte, wenn einer Piſtolen oder Stockdegen und andere derartige friedliche Werkzeuge mit ſich in le⸗ gislative Verſammlungen nehme— wenn er ſeine Gegner an der Kehle erfaßte, wie Ratten und Hunde zu thun pflegen, wenn er den Bramarbas, und durch perſönliche Angriffe aller Art den Kollerhahn ſpiele. Hierin ſah Niemand Verletzungen und Dolchſtöße für die Freiheit, welche tiefer in ihren Lebensquell ſchlugen, als ein Sultansſäbel zu dringen vermöchte, ſondern Alles galt nur für koſtbaren Weihrauch auf ihren Altären, der ihre patriotiſchen Naſen mit gar füßem Wohlgeruch kitzelte und in hehren Ringeln bis zum ſiebenten Himmel des Ruhmes emporſtieg..
Etlichemal als das Geſpräch eine Pauſe erlitt, rich⸗ tete Martin an verſchiedene Herren Fragen von der Art, die für ihn als Fremden von beſonderem Intereſſe waren, z. B. über Nationaldichter, über Gegenſtände des Thea⸗ ters, der Literatur und Künſte. Die Belehrung jedoch, welche ihm dieſe Herren über ſolche Objekte zu geben vermochten, erhoben ſich keineswegs über die Ergüſſe, welche ihm ſolche Heldengeiſter der Zeit, wie Oberſt Di⸗ ver, Herr Jefferſon Brick und Andere zu geben vermoch⸗ ten, die, wie es ſchien, wegen ihrer ausgezeichneten Gaben in Handhabung des eigenthümlich groben Ge⸗ ſchützes ihrer Dialektik unter der ehrenvollen Bezeichnung von„Schreiern bekannt“ waren.
„Wir ſind ein geſchäftiges Volk hier zu Lande,“ ſagte einer der Kapitäns, der aus dem Weſten ſtammte;„wir haben keine Zeit, uns mit dem Leſen von ſolchen Auf⸗ ſätzen abzugeben. Wir kümmern uns nicht einmal um dieſelben, wenn ſie uns in Zeitſchriften neben allmächtig ſtrengem Stoff von anderer Sorte zukommen— geſchweige denn, daß wir gar die thörichten Bücher leſen.“
Der General, der ſchon über dem puren Gedanken,


