Teil eines Werkes 
4.-6. Th. (1844)
Entstehung
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26 1.

könnte ich ſeine Bekanntſchaft machen, wer weiß, zu was es führen könnte? Blickt er hieher, Charity? Er öffnet gerade das Fenſter, Papa! ſagte dieſe.

Das iſt mir lieb, flüſterte Herr Pecksniff ver⸗ gnügt;er hat gemerkt, daß ich ein Mann vom Fache bin und mich wahrſcheinlich ſchon drinnen reden hören; blickt nicht hinauf! Was die Pilaſter mit Hohl⸗ kehlen im Portikus anbelangt, meine Lieben....

Heda! rief der vermeintliche Hausherr vom Fenſter herab.Ihr Diener, mein Herr, verſetzte Herr Pecksniff grinſend und nahm ſeinen Hut ab;ich bin in der That ſtolz darauf, Ihre Bekanntſchaft zu machen.

Geht augenbl icklich aus dem Graſe heraus, Töl⸗ pel! brüllte der Herr im Fenſter.

Ich bitte Sie um Verzeihung, Sir, entgegnete Herr Pecksniff und glaubte kaum ſeinen Ohren trauen zu dürfen;haben Sie...

Aus dem Grasplabzs heraus, ſage ich! rief der Herr zornig.

Wir beabſichtigten nichts weniger als Ihnen läſtig zu fallen, Sir! begann Herr Pecksniff mit verſöhnen⸗ dem Lächeln; allein der Andere ſiel ihm ſogleich in die Rede:

Ihr fallt mir aber läſtig! verſetzte der Andere, Ihr ſeyd mir unverſchämt überläſtig, ſeyd unbegreiflich zudringlich! Was habt Ihr hier im Graſe zu ſchaffen? Habt Ihr den Kiesweg nicht geſehen? Begreift Ihr nicht, wozu er angelegt iſt? Macht das Thor dort auf und weist das unverſchämte Volk da hinaus! rief

er dem Portier zu, der ſo eben aus ſeiner Loge heraus⸗-

trat, ſchlug dann mit dieſen Worten das Fenſter wieder zu und verſchwand.

Herr Pecksniff ſetzte ſeinen Huk auf und ſpazierte i in tie⸗ fem Sinnen und über die Maßen ſchweigſam wieder ſeiner Miethkutſche zu, wobei er unterwegs mit größter Theil⸗ nahme nach den Wolken ſchaute. Nachdem er ſeine Töchter und Frau Todgers mit dem Fuhrwerke untergebracht, blieb er eine Weile gedankenvoll davor ſtehen und blickte es ſinnend

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