Teil eines Werkes 
4.-6. Th. (1844)
Entstehung
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höchſt ausführlichen Belehrung über die Bedingungen, unter welchen man in dieſem Speiſehauſe für Herren vom Handels⸗ ſtande Unterkommen ſinden konnte, Frau M. Todgers in einer nachträglichen Note noch die Gelegenheit wahrnahm, diejenigen Herren, welche ſie mit ihrem Beſuch beehrt hat⸗ ten, unter inſtändigem Danke zu bitten, ſie möchten doch, falls ſie mit Küche und Keller zufrieden geweſen wären, die Güte haben, das Inſtitut auch ihren Freunden zu em⸗ pfehlen; allein Herr Pecksniff wußte mit wunderbarer Gei⸗ ſtesgegenwart ſich dieſes Dokument wieder zu verſchafſen und es in ſeiner Taſche zu verbergen.

Er ſagte hierauf zu Miß Pinch und zwar mit weit mehr Herablaſſung und Wohlwollen, da er dem Lakaien und insbeſondere begreiflich machen wollte, daß ſie nicht Freunde, ſondern Gönner von Miß Pinch ſeyen:

Guten Morgen, meine liebe Miß Pinch! Leben Sie recht wohl! Gott ſey mit Ihnen! Sie dürfen über⸗ zeugt ſeyn, daß wir Ihrem Bruder unſere Freundſchaft und unſern Schutz fortwährend erhalten! beruhigen Sie ſich daher hierüber vollkommen, Miß Pinch!

Ich danke Ihnen tauſendfältig, verſetzte Tom's Schweſter herzlich. 3

O nicht doch, meine gute Miß Pinch! entgegnete Herr Pecksniff und hätſchelte ſie mit vieler Herablaſſung; reden Sie nicht davon, wenn Sie mich nicht damit böſe machen wollen. Mein ſüßes Kind, wandte er ſich hierauf an den Zögling,leben Sie recht wohl! Dieſes freund⸗ liche Feenkind, ſprach Herr Pecksniff weiter, indem er ing ſeiner nachdenklichen Weiſe dabei den Lakaien ſcharf anſah, als ob er ihn meine,dieſes freundliche Feen⸗ kind hat eine Viſion auf meinen Lebenspfad geworfen,

der ſeinem ganzen Weſen nach ſtrahlend und nicht leicht

zu vergeſſen iſt. Nun, meine lieben Kinder, ſeyd Ihr fertig? Sie waren noch nicht ganz fertig, da ſie noch immer den Zögling liebkosten; endlich aber riſſen ſte ſich von ihm los, ſegelten mit einem hochmüthigen Kopfnicken und einer Verbeugung, die man füglich eine