Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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wiſſen werden, die Auoſicht eröffnet, meine Geliebte gleich nach unſerer Ankunft in England an den Traualtar führen zu dürfen. Verſprechen Sie mir jetzt, daß Sie ihr zureden wollen, meine Prüfungs⸗ zeit abzukürzen, und beglücken Sie mich mit ihrer Hand, ſobald die Heirathsverträge in Ordnung ge⸗ bracht werden können.

Das verſpreche ich Ihnen, erwiderte Frau Sydney,denn wir ſind Ihnen eine Entſchädigung ſchuldig für unſern ungerechten Argwohn.

Süße Thränen weinte Louiſe Sydney in die⸗ ſer Nacht am Buſen der zärtlichen Mutter, ehe ſie ſich zu Bette legte.Hätte ich deinem Rathe ge⸗ folgt, wie viel Jammer wäre uns allen erſpart ge⸗ blieben, Du biſt nicht ſo ungerecht gegen ihn ge⸗ weſen, als ich, Du wollteſt ihm zu wiſſen thun, daß wir ihn im Coliſeum geſehen hatten und ihm Gelegenheit verſchaffen, über ſeine Anweſenheit daſelbſt Auskunft zu geben. Aber ich weigerte mich, hartnäckig und eigenſinnig, Deinem verſtändigen An⸗ ſinnen nachzugeben und habe die ausgeſtandenen Leiden verdient. Wie mußte ihm bei dem Bewußt⸗ ſein ſeiner Unſchuld zu Muthe ſein, und wie auf⸗ richtig mußte er mich lieben, da ſeine Neigung gegen das unartige und höhniſche Betragen Stand hielt, welches er von mir erfuhr. Nie, nie kann ich das wieder bei ihm gut machen.

Strathern 1v. 23