Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Es gibt ein Mittel dazu, liebe Louiſe. Du darfſt ihn nur gleich heirathen.

Dein Rath allein, theuerſte Mutter, ſoll mich fortan leiten. Vergib Dein Kind, wann Du es willſt. Damit legte das erröthende Mädchen ihre kleine, weiße Hand in die ihrer Mutter.Ich wagte, fuhr Louiſe fort,den Abend kaum der Lady Roehampton in das ſanfte, unſchuldige Geſicht zu ſehen, nachdem ich ihr mit meinem beleidigenden Argwohn ſo großes Unrecht angethan hatte. Nicht um die Welt möchte ich ſie erfahren laſſen, daß ich je dem Mißtrauen gegen ſie Raum gegeben habe. Und der liebe Heinrich, wie freundlich und großmüthig iſt es von ihm, daß er mir meine Ungerechtigkeit verzeiht. In friedlichem Schlummer, in ſeligen Träumen verbrachten Mutter und Tochter die Nacht und fröhlich erwachten ſie zu der Gewißheit, daß nunmehr alle Mißverſtändniſſe ausgeglichen wären.

Sechs Wochen, nachdem ſich die Liebenden wie⸗ der gefunden, geleitete Strathern Louiſe Sydney in Gegenwart des Marquis von Roehampton und ſei⸗ ner Gemahlin zum Traualtar und gleich darauf reiſte das ſelige Paar dem Wunſche der Braut zu⸗ folge nach Sydney⸗Park ab, um dort den Honig⸗ monat zu verbringen.

Sie ſind jetzt drei Jahre verheirathet und Aeltern zweier ſchönen Knaben, an denen Frau