Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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blieben, verehrteſte Frau Sydney, wenn Sie mir geſagt hätten, daß Sie mich im Coliſeum geſehen. In dieſem Fall würde ich Delmington erklärt ha⸗ ben, ich wolle mich Ihnen anvertrauen. Aber er war damals ſo krank, daß ich an ſeinem Aufkom⸗ men zweifelte. Er bat mich, ſeine Frau im Coli⸗ ſeum und in der St. Peterskirche herumzuführen, während er ſelber am Eingang beider Orte in ſei⸗ nem Wagen zurückblieb. Dieſelbe Nacht noch platzte ihm ein Blutgeſäß in der Bruſt, ich wachte bei ihm und kehrte an dem Morgen, da ich Sie von Rom abreiſen ſah, eben nach Hauſe zurück. Sein ſchlimmer Huſten dauerte fort und ſo fügte ich mich ſeiner Bitte, ihn nach Como zu begleiten.

Wo Sie meinem Kinde das Leben retteten, ſetzte Frau Sydney hinzu.Ach, für wie undank⸗ bar, für wie gefühllos müſſen Sie uns gehalten haben!

Gott ſei Dank, es ſind ja jetzt alle Mißver⸗ ſtändniſſe für alle Zeit vorüber, verſetzte Stra⸗ thern,und ich darf mich wieder meinen Gedanken an Glück überlaſſen. Wollen Sie, verehrteſte Frau, in Betracht alles deſſen, was ich gelitten habe, Ihren Einfluß bei meiner angebeteten Louiſe verwenden und ſie beſtimmen, daß ſie einwilligt, ſo bald als möglich die Meinige zu werden. Ehe das Mißverſtändniß eintrat, welches unſere Verbin⸗ dung hinderte, hatten Sie mir, wie Sie noch