Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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richts und des Wohles der Armen. Schulen wur⸗ den errichtet, Armenhäuſer geſtiftet und mit weiſem Bedacht an Einzelne beſondere Almoſen geſchenkt. Oft fiel Strathern ein, welche Freude es ihm ge⸗ macht haben würde, wenn er Louiſen, die er trotz Allem, was vorgefallen war, noch immer gern ſeine Louiſe nannte, durch die Bande der Freundſchaſt mit der liebenswürdigen, trefflichen Lady Roehampton ver⸗ knüpft geſehen hätte. Der Herzog von Nevillecvurt und ſeine Gemahlin, die nächſten Nachbarn an Schloß Roehampton, waren von der gewinnenden Anmuth der Marquiſe ſo bezaubert, daß ſich bald ein ver⸗ trauter Verkehr zwiſchen beiden Familien herſtellte und ſie oft zuſammen ſpeiſten. Lord Roehampton und ſeine Frau nebſt ihrem Gaſt nahmen daher eines Tags eine Einladung zum Eſſen nach Ne⸗ villecvurt an und wollten daſelbſt mit etlichen Leu⸗ ten von Stande zuſammentreffen, die ſich ebenfalls in der Umgegend aufhielten. Bei ihrer Ankunft fanden ſie die Geſellſchaft in der Bibliothek ver⸗ ſammelt und nach den erſten Begrüßungen wandte ſich Lady Donnington, die Beſitzerin eines hübſchen Landſitzes in der Entfernung einiger Meilen, an Lady Roehampton mit den Worten:Meine liebe Lady, Sie müſſen mir erlauben, daß ich Ihnen zwei meiner theuerſten Freundinnen vorſtelle, die erſt geſtern zu mir gekommen ſind; Lady Roe⸗ hampton, Frau und Fräulein Sydney.