Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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2.

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laubte, erſchienen nach ihrer Ankunft die Beſuche haufenweiſe, aber das Glück der Lady Roehampton beſtand blos in ihrem Mann und ihrem Kinde. Sie ward nicht geblendet von dem Flimmer und Glanz des Reichthums und hohen Rangs, ſondern bewies in jeder Stunde, mit jeder Handlung ihres Lebens, daß die Liebe und allein die Liebe ſie bewogen hatte, den Erben der fürſtlichen Wohnung und der ausgebreiteten Beſitzungen zu heirathen, in denen ſie jetzt als glückliche und verehrte Gebieterin ſchal⸗ tete. Ihr zärtlicher Gatte war ſtolzer auf ſie, als auf all' ſein übriges Eigenthum. Er gewahrte, wie ſchnell die ungekünſtelte Sanftmuth ihres Be⸗ tragens das Vorurtheil derer beſiegte, welche früher geglaubt hatten, eine vollſtändige Standesgleichheit ſei zu ehelichem Glück ein nothwendiges Erforder⸗ niß, er bedauerte mit Seufzen, daß ſein Vater nicht am Leben geblieben war, um das ſanfte und liebenswürdige Weib kennen zu lernen, die ſich ihm als eine ſo folgſame Tochter erwieſen haben würde. Aber er tröſtete ſich, denn er hatte völlige Ver⸗ zeihung für die einzige Handlung des Ungehorſams erhalten, die er ſich je gegen ihn hatte zu Schulden kommen laſſen. Es gewährte einen freundlichen Anblick, wenn man die jungen Eheleute betrachtete, die ein ſo wonniges Leben führten und ſich ſo eifrig bemühten, Glück um ſich her zu verbreiten. Jeden Tag geſchahen Schritte für Förderung des Unter⸗ Strathern 1v. 22