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Wohnſitz in der Hauptſtadt aufſchlagen, aber jede Woche fuhren ſie zwei⸗ oder dreimal dahin. Eines Tages äußerte Herr Wandsworth gegen Frau Syd⸗ ney, er habe am vorigen Tage eine ſeltſame Ent⸗ deckung gemacht.
„Ich wußte Anfangs nicht, ob ich Ihnen davon reden ſollte, weil ich das Vertrauen zu verletzen fürchtete, das man mir geſchenkt hatte,“ ſagte der würdige Mann.„Aber gute Handlungen ſind ſo ſelten, beſonders ſolche, die im Geheimen verrichtet wer⸗ den, daß ſie wohl erzählt zu werden verdienen. Vor dem Tode des Herrn Sydney und während gerade übertriebene Gerüchte von der Noth um⸗ liefen, in welche Sie und Ihre Fräulein Tochter durch den Verluſt Ihrer Güter gerathen wären, beſuchte mich ein Herr und wollte eine beträchtliche Summe bei mir niederlegen, die Ihnen nach ſeiner Erklärung alljährlich zu gemeinſchaftlicher Verwen⸗ dung ausbezahlt werden ſollte. Ich wies natürlich das Anerbieten zurück und verſicherte ihn, daß Sie in Wahrheit durchaus keiner Unterſtützung bedürften. Darauf erſuchte er mich der Sache gegen Sie keine Erwähnung zu thun. Auch ſeinen Namen wollte er mir nicht anvertrauend, aber ſein Aeußeres und ſein Betragen war ſo einnehmeud, daß er einen ſehr günſtigen Eindruck bei mir zurückließ. Geſtern nun ſprach ich eben auf der Straße mit Herrn Pap⸗ worth, als der nämliche Herr mit einem anderen
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