Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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das von mehreren femmes de chambre gehört und die wiſſen es von den maitres d'hötels, welche dabei zugegen waren.

Ich kann nicht glauben was Sie mir da ſagen. Was könnte ſie auch an mir zu lachen finden?

Das behaupte ich précisément auch. Aber ſie erzählen mir ſolche ſpöttiſche und ſchlechte Sachen, daß ich ſie nicht widerholen möchte. Ich könnte Vieles überſehen, wenn ſie aber ſagt, Madame la Marquise ſei alt und häßlich und habe ein rothes Haar ſo iſt das doch zu arg.

Was für ein heimtückiſches, undankbares Mäd⸗ chen und ſie ſtellt ſich an als hinge ſie ſo ſehr an mir.

Ach, Madame la Marquise müſſen nie mit Frauenzimmern de haute famille Freundſchaft ſchlieſ⸗ ſen; die ſind Alle neidiſch und mißbrauchen Sie.

Aber Juſtine, Fräulein Sophie hat mich doch ſchon ſo oft verſichert, daß ſie in der Welt Nie⸗ mand lieber habe als mich. Auch bin ich bei ihr in ſo viele Familiengeheimniſſe eingeweiht, daß ich nicht glauben kann ſie ſei falſch. Vielleicht ha⸗ ben die Dienſtleute gelogen mit denen Sie ſich von ihr unterhielten.

Ach, Madame la Marquise, Sie haben die reine Wahrheit geſprochen; das ſchlechte Mädchen hat ſich blos wegen der cadeaux, d. h. Geſchenke und we⸗ gen Ihres Geldes an Sie gemacht.