Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

327

für welche er längſt der Achtung vor ſich ſelber entſagt hatte.

Nun, Juſtine, was ſagen Sie jetzt? fragte die Marquiſe.Sie ſehen, meine Heirath iſt am Ende doch nicht ſo gar ſchlecht ausgefallen. Zuerſt brachte ſie mir einen hübſchen Titel und jetzt kommt noch ein ſchönes Vermögen.

Ich glaube Madame la Marquise verdient alles Glück in der Welt, denn kein Frauenzimmer iſt ſo freigebig, ſo aimable und ſo ſchön wie Sie. Das iſt auch die Anſicht des duc de Beauregard. Was für ein ſchöner Mann und wie verliebt iſt er in Madame la Marquise.

Glauben Sie wirklich, Juſtine, daß er mich recht lieb hat?

Ob ich es glaube, Madame la marquise? Er betet Sie ja an. Ah, le pauvre duc!

Das ſagt die arme Lady Sophie Wellerby auch. Ich bin überzeugt, Juſtine, daß ſie mir recht gut iſt, denn ſie gibt mir immer nur Angenehmes zu hören und macht mich ſtets ſo zufrieden mit mir ſelber.

Ah, Madame la Marquise wird von ihr nur zum Beſten gehalten. Fräulein Sophie iſt ſehr falſch. Sie will blos den duc de Beauregard aus Ihrem Herzen verdrängen und ich kann ſie nicht leiden. Sie lacht über Madame la Marquise mit allen den vornehmen Engländern und Engländerinnen; ich habe