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betrachtete das wie ein halbes Wuuder, ſie erſchien ſich als ein wahres Glückskind und machte aus Dankbarkeit ihrer dame de compagme, der Frau Bernard ein Geſchenk von fünftauſend Pfund. Der Jungfer Juſtine gab ſie eben ſo viel. Herr Web⸗ worth, der ſich der Lady Mountſerrat zu Neapel und Paris dadurch nützlich gemacht hatte, daß er ihren Küchenzettel durchſah und jede andere Einla⸗ dung zum Eſſen ausſchlug, um bei ihr zu ſpeiſen, folgte ihr auch nach England. Als er hier erfuhr, wie ſehr ihr Vermögen zugenommen, gab er zu ver⸗ ſtehen, daß eine Vermehrung ſeiner Einkünfte für ihn ſehr wünſchenswerth und nothwendig wäre.
„Ich habe ſchon an Sie gedacht,“ verſetzte die Marquiſe.„Wenn Sie die Weihe nehmen wollen, ſo kaufe ich Ihnen das Recht eine Pfründe anzu⸗ nehmen und mache Sie zu meinem Caplan, denn jede vornehme Dame hat wie ich höre, einen ſolchen.“
Webworth lehnte das Anerbieten ab und zeigte der Lady, aus welchen Gründen der Plan durchaus nicht ausführbar ſei. Darauf hin entſchloß ſie ſich ihm jährlich zweihundert Pfund auszuſetzen und ihn an ihrem Tiſch zu verköſtigen. Dieſes und das Jahrgeld was ihm ſein verſtorbener Freund Lord Fitzwarren früher ausgeworfen, machte es ihm mög⸗ lich, bequem und im Genuſſe der Leckereien zu leben


