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ließ das Gemach in einer ſo aufgeregten und zor⸗ nigen Stimmung, wie er ſie früher nie an ſich er⸗ fahren. Die Gräfin aber trat vor den Spiegel über dem Kamingeſims, machte die Schleifen an ihrer Pariſer Morgenhaube zurecht und gab solto voce blos das Wort„Vieh“ von ſich.
„Nun,“ fuhr ſie dann fort, indem ſie ihr Bild in dem Spiegel betrachtete;„die Maske iſt jetzt auf beiden Seiten gefallen und das iſt eine wahre Erleichterung, ob ich mir ſchon ſeit unſerer Abreiſe aus Rom, der Himmel weiß, wenig genug Mühe gegeben habe, ſie aufzubehalten. Aber der Menſch iſt in Wahrheit ſo béte und es war an der Zeit, daß wir uns darüber in's Reine ſetzten, da jetzt der Honigmonat beinahe in ſein letztes Viertel ge⸗ treten iſt. Ich habe es blos verſchoben, ihn über den Zuſtand meines Innern aufzuklären, bis ich die Familiendi manten und das Geld für mein corbeille und trousseau in Händen hatte. Ein anderer Menſch, der nicht ſo außerordentlich dumm wäre, hätte ſchon lange zuvor herausgefunden, wie er mit mir daran iſt; aber die Männer ſind ſo eitel, daß ſie unſere Gleichgültigkeit nie gewahren, wenn wir ihnen nicht die Ueberzeugung davon in die Hände geben.“
Der gränzenloſen Gutmüthigkeit und dem Edel⸗ muth Lord Fitzwarren's war es nicht gelungen, in der verhärteten Bruſt ſeines ſelbſtſüchtigen Weibes


